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Gesangbuch für die evangelisch-christliche Kirche in Nassau
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Chriftliches Leben.

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alles enden, und Fall und Tod zum auserwählten Pfand, daß sie beisammen sein; doch schlage nur mit Heil anlände in jenem Vater­mit Vaterhänden und schließ in land? Christi Tod mich ein, daß, wenn der Leib zu Boden fällt, die Seel an Jesu Kreuz sich hält.

7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen, wenn Auge, Mund und Ohr sich schleußt; drum bet ich bei gesunden Tagen: ,, Herr, Dir befehl ich meinen Geist!" Ver­schließen meine Lippen sich, so bitte Jesu Blut für mich!

3. O Ehrenburg, sei mun ge= grüßet mir, thu auf der Gnaden Pfort! Wie manche Zeit hat mich verlangt nach dir, ehe ich bin kom­men fort aus jenem bösen Leben, aus jener Nichtigkeit! Nun hat mir Gott gegeben das Erb der Ewig­feit.

8. Kann ich nicht segnen mehr die Meinen, so segne Du sie, Herr, für mich; und wenn sie bittre Thränen weinen, o Tröster, so er­barme Dich und lasse der Ver­laffnen Schrei'n durch Deinen Trost erhörlich sein.

9. Dringt mir der letzte Stoß zum Herzen, so schließ mir, Herr, den Himmel auf; verkürze mir die Todesschmerzen und hole mich zu Dir hinauf; so wird mein Abschied teine Bein, zwar eilig, dennoch selig sein!

Benj. Schmold, 1672-1737.

5. Propheten groß und Patriar­chen hoch, auch Christen insgemein, die weiland trugen ihres Kreuzes Joch und der Tyrannen Pein, schau ich in Ehren schweben, in Freiheit überall, mit Klarheit hell umgeben, mit sonnenlichtem Strahl.

6. Wenn dann julegt ich an­gelanget bin im schönen Paradeis, von höchster Freud erfüllet wird der Sinn, der Mund von Lob und das Hallelujah hallet dort

Eigene Melodie.

135. Jerusalem, du hochge- rein in Heiligkeit, das Hoſianna

schallet ohn End in Ewigkeit. Joh. Matth. Meyfart, 1590-1642.

baute Stadt, wollt Gott, ich wär in dir! Mein sehnend Herz so groß Verlangen hat und ist nicht mehr bei mir; weit über Berg und Thale, weit über blaches schwingt

Eigene Melodie.

sich über alle und eilt aus dieser 136. Jejus, meine Zuversicht

Welt.

und mein Heiland ist im Leben; dieses weiß ich, sollt ich nicht darum mich zufrieden geben, was die lange Todesnacht mir auch für Gedanken macht?

2. Jesus, er mein Heiland lebt;

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4. Was für ein Volk, welch eine edle Schaar fommt dort gezogen schon! Was in der Welt von Aus­erwählten war, trägt nun die Ehren­fron, die Jesus mir entgegen vom Himmel hat gesandt, da ich auf fernen Wegen noch war im Thränen­land.

2. O schöner Tag und noch viel schönre Stund, wann wirst du kommen schier, daß ich mit Lust und freiem Freudenmund die Seele geb von mir in Gottes treue Hände