Christliches Leben.
Tod und Ewigkeit.
Eigene Melodie.
129. Alle Menschen müssen tein Ende nehmen mag.
sterben, alles Fleisch vergeht wie Heu; was da lebet, muß verderben, soll es anders werden neu; dieser Leib, der muß verwesen, wenn er anders soll genesen zu der großen Herrlichkeit, die den Frommen ist bereit.
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wie helle glänzest du! Ach, wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh! Ach, der großen Freud und Wonne! Jetzo gehet auf die Sonne, jegzo gehet an der Tag, der
7. Ach, ich habe schon erblicket alle diese Herrlichkeit, jezo werd ich schön geschmücket mit dem weißen Ehrenkleid, mit der goldnen Ehrenfrone steh ich da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die fein Ende nehmen kann.
Joh. Georg Albinus, 1624-1679.
2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben, bin darüber nicht betrübt; denn in meines Jesu Wunden hab ich schon
Eigene Melodie.
Erlösung funden, und mein Trost 130, Christus, der ist mein
in Todesnoth ist des Herren Jesu Lod.
Leben und Sterben mein Gewinn; dem hab ich mich ergeben, mit Fried fahr ich dahin.
2. Mit Freud fahr ich von dannen zu Christ, dem Bruder mein, daß ich mög zu ihm kommen und ewig bei ihm sein.
3. Nun hab ich überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Noth, durch seine heilgen Wunden bin ich versöhnt mit Gott.
4. Wenn meine Kräfte brechen, mein Athem geht schwer aus, und
kein Wort mehr sprechen. Herr, nimm mein Seufzen auf.
5. Wenn Sinne und Gedanken vergehen wie ein Licht, das hin und her muß wanken, wenn ihm die Flamm gebricht:
6. Alsdann fein sanft und stille laß, Herr, mich schlafen ein nach Deinem Rath und Willen, wann fommt mein Stündelein.
5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal, wo auf ihren Ehrenthronen sizet der zwölf Boten Zahl, wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren, wo dem Herrn, der uns versöhnt, ewig Hallelujah tönt. 6. O Jerusalem, du schöne, ach
3. Jesus ist für mich gestorben, und sein Tod ist mein Gewinn, er hat mir das Heil erworben, drum fahr ich mit Freuden hin, hin aus diesem Weltgetümmel in den schönen Gotteshimmel, da ich werde allezeit schauen Gottes Herrlichkeit.
4. Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon find mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron; da die Seraphinen prangen und das kann hohe Lied anfangen: heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist.
7. An Dir laß gleich den Reben
mich bleiben alle Zeit und ewig


