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Wernigerödisches Gesang-Buch, Begreifend 852 : geistreiche so wol Alte als Neue Auserlesene Lieder ; mit den Noten der unbekannten Melodeyen u. einem Kleinen Gebet-Buch versehen ... ; [nebst] Nachlese
Entstehung
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auserlesener Lieder.

bleiben, Da nichts JEfum draus Fan treiben, mit dem ich vereis nigt bin. Glaubig hab ich ihn um. fangen, und muß, wo Er, hingelans gen. Denn ich habe seinen finn.

15. Fühl ich gleich noch groß verderben; Muß der alte mensch doch sterben Täglich durch des glaubens fraft: Und in meines JEsu wunden hab ich die erld. fung funden, So stets neues le ben schafft.

16. Mein geist wird zwar tief gebeuget, Wenn mir mein ges wissen zeuget, Daß ein fehltritt sen geschehn: Und ich wünsch so rein zu leben, Als die engel, wel che schweben Vor GOtt, und sein antlig fehn.

17. Doch kein fehltritt fan den glauben Mir aus meinem hergen rauben, Daß ich GOtt gefällig sey: Gehts gleich durch sehr vie: les gleiten: Bird sein Geist mich boch bereiten, Bis ich endlich völlig frey.

18. In dem offnen born der gnaden, Kan ich mich beständig baden; Da werd ich von flecken rein, Da maß aller mackel schwin, den, Und was noch von schwach heits, sünden Anklebt, kan nicht schädlich seyn.

19 Die verdammnis muß ver. schwinden An den seelen, die sich finden In dem Heiland einvers fendt: Der kan ia die feinen schů Ben, Wenn schon alle wetter bli Ben: Selig, wer sich ihm gang Schenckt.

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20. D du brautgam meiner feele, Du bist der, den ich erwehle Ewiglich zu hangen an. Nichts fol mich ie von dir scheiden, Dein bin ich in freud und leiden, Trus dem,( nichts ift) das mich tren nen kan.

20.

Don der Übergabe des Hers

gens an GOtt. mel. Mein Vater zeige mir.

Mein Schöpfer, bilde mich, nach deinem willen: Nimm weg die hinder. niß, Bertreib die finstre nacht, Die deine wirckung sfidrt, An mir das zu erfüllen, was beiner liebe rath Mir längst hat zugedacht. Du läsfest dich, mein GOTT, Rath, fraft, allmächtig nennen: Hilf, daß ich auch an mir Dich mdge so erkennen.

2. Ein fünfiler liebt sein werd, Das er hat zubereitet, Mit wil len låsset er Nicht einen fehler dran: Mein Schöpfer, fiche, wie mich fleisch und blut bestreitet; Befreye mich von dem, was mir noch schaden kan. Du fanft ia nichts von dem, was du selbst machest, haffen: Wie foltest du denn mich, Dein arm geschöpf, verlassen?

3. Ein guter meifler weiß Das, was sich nicht wil schicken, Gar fünftlich abzuthun, Er machet alles fein: Du wirst was hindern fan, und dein werck wil bestris cken, Nicht lassen ewiglich Mir bs

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