Machlese einiger
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Der, da er zuvor gebeuget, Nun von allem jammer frey.
2. Ach, wie girrte mein gemü the, Menschen freund, nach deis ner gute, Als ich nichts als elend fab, Womit ich war gang umge ben, Gang entfernt vom geiftes les ben, und dem untergange nah?
3. O wie fand ich mich verbors ben! Und zum guten gang erfiors ben, Da ich im geschenckten licht mich, wie ich befchaffen, fante, Und mit recht ein scheusal nante, So erbärmlich zugericht.
4.Mein gewiffen musst empfins den Die gehäufte schuld der fün. ben, und dadurch verdienten tod: Ich war um und um voll schre den, Da du anfingfit aufzudecken Die mir jugezoane noth.
5.Alle luft ward mir verbittert, Und mein innerftes erschüttert, Als mir des gesetzes, buch Offens
te mein bergehen, und ich fomerklich musste fehen, Daß ich unter forn nnd fluch.
6. Rein fried blieb in march und beinen, Dada lieffest mir er scheinen, Was ich für ein höllen. brand: Dieses beugte mich jur erden, Daß ich lernte nichtes wer. ben, und fast in verzweiflung fland.
7.3u dem sonst geliebten fün den, Eieß ich alle neigung schwin den Und verfluchte ihre luft: Alles eitle welt vergnügen, So mich sonsten kan besiegen, War mir nur als pein bewusst.
8. Ich begab mich in ein kame pfen, und versuchte nur zu dâme pfen Der gewohnten fündens macht: Aber, ach ja diesem wers de fand ich in mir keine stårcke: Eo mich zum gebet gebracht.
9. Anfangs font ich nichts als stöhnen, und mit seufzen mich nur sehnen, Db denn nirgends hilfe sey? Mein gemüthe war voll fors gen Von dem abend bis zum morgen; Es blieb dennoch ei nerley.
10. Endlich lernt ich glaubig beten; Und mitzuversicht hintres ten Zu dem, der mir helfen kan, Und ich fast ein gutes herte Zu GOTT, daß er in dem schmerge Sich werd meiner nehmen an.
11. Ja, ich fand ein groß vers langen Nur an seiner gnad ju hangen, Welche uns sein wort verheifft, Die bezeugt, wie er im Sohne Auch des größten fünders schone, Unb im worte über fleusst.
12. Uberschwenglich ward er quicket Mein gemüth, da es erblie det Gnad und huld in JEsu blut, Daß die fünden mir vergeben: Solches bracht mir heil und le ben, und erweckte frohen muth.
13. Musst ich mit verzweiflung ringen, Und font nicht durchs duncle dringen, Eh mir dieser glaube ward; Also darf ich mich nun nennen GOttes Find, une fren bekennen, Daß ich auf das Fleinod wart.
14. Mir muß wol der himmel bleiben,


