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Von Gottes Wesen
Worte dargeleget. Die Her alles offenbaren: was noch zen sind dir offenbar, du so heimlich jest geschicht, kannst ihr Dichten spüren; wird man alsdenn erfahren, den Rath derfelben siehst du und öffentlich erzählen. klar, du prüfest Herz und 6. Lag mich, o höchste Nieren, und dir bleibt nichts Majestät! dein helles Auge verborgen. scheuen, daß nie ein Heuchs
3. Was deiner Freunde ler hintergeht, mit falschen Herz begehrt, das weißt du, Schmeicheleyen. Erinnere eh sie bethen: ihr Seufzen stets meinen Geift an dessen wird von dir erhört, eh sie scharfe Blicke. Laß, was ges noch vor dich treten. Was heime Schande heißt, und deiner Feinde Herz beschließt, alle böse Tücke, mich Les das ist dir unverborgen, die benslang vermeiden. weil du ihren Anschlag siehst,
sordenat
als wie den lichten Morgen, Mel. Mir nach spricht Christus zc. den keine Schatten decken.
16.ie
die bist du, Hochs 4. Was, nach Verflies ster, von uns fern; fung vieler Zeit, noch künf du wirkst an allen Enden. tig wird geschehen, das sieht Wo ich nur bin, Herr aller dein Auge allbereit als ge- Herrn! bin ich in deinen genwärtig stehen. Dumachst Hånden. Durch dich nur es deinen Knechten kund, leb und athme ich; denn es weiter auszubreiten, und deine Rechte schüßet mich. ließest einst durch ihren 2. Was ich gedenke, das Mund die größten Heimlich weißt du; du prüfest meine keiten der ganzen Welt ent- Seele. Du siehst es, wenn decken. ich gutes thu; du siehst es, 5. Bleibt gleich vor Men wenn ich fehle. Nichts, schen manches noch in dieser nichts kann deinem Aug ents Zeit verschwiegen, so wird fliehn, und nichts mich deis die Wahrheit künftig doch ner Hand entziehn. die Finsterniß besiegen. Dein 3. Wenn ich in stiller unparthenisches Gericht wird Einsamkeit, mein Herz an
dich


