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Von Gott, seinen Eigenschaften
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15. Drum, liebes Herz, sen wohlgemuth, und laß von Serg und Gráman, Gott hat ein Herz, das nimmer ruht
Mensch erst sehn, was der gen, die du jezt nicht weist, so ihn regieret, in seinem nach wohlgehaltnemRingen, Rath geführet. aus allen Sorgen bringen. M: 1 Solt ich meinen Gott. Stott, durch dessen 18. Gott Wort entsproffen Himmel, Erde, Luft und Meer; dessen Allmacht ausgeflossen in der Creaturen Heer, da durch deiner Weisheit Kräfte ist geschaffen was du willt, und der Mensch zu deinem Bild; jedem gabst du sein Geschäfte. Gott, dich lob ich in der Zeit, und dort in der Ewigkeit.
n Bestes fürzunehmen; er fans nicht lassen, glaube mir, fein Herze wallt entgegen dir und uns allhier zusammen voll allzufüsser Flammen.
2. Herrlich ist dein schönes Wesen, Licht und Sonne ist dein Kleid! der du vor der Welt gewesen, unverändert, ohne Zeit, und den Himmel ausgezieret mit den Sternen ohne Zahl, sie mit Schönheit allzumal majestätisch aufges führet. Gott, dich lob' ich in der Zeit, und dort in
17. Das schlag' hinweg, und laß dich nicht so düster lich berhören. Obgleich nicht allzeit das geschicht, was Freude kann vermehren, so der Ewigkeit. wird doch wahrlich das ge- 3. Der du deine Wolken schehn, was Gott dein Ba- bauest, und fährst auf denter ausersehn. Was er die selben fort, jede Creatur anju will kehren, das wird kein Mensch verwehren.
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16. Er brennt für Vater lieb und Tren, und also kanst du denken, wie seinem Muth zu muthe sen? wann wir uns oftmals frånken mit so vergebner Sorgen, Bürd, als ob er uns nun gänzlich würd', aus lauter Zorn und Haffen, ganz Hülf und Troft- los laffer..
18. Thu als ein Kind und lege dich in deines Vaters Arme, bitt' ihn und flehe, bis er sich dein, wie er pflegt, erbarme; ſo wird er dich durch seinen Geist, auf We
schaueft, und erfüllest jeden Ort, machst die Engel gleich den Winden, und zu Flammen deine Knecht', daß dir dienet ihr Geschlecht, die zu deinem Preis sich finden. Gott, dich lob ich in der Zeit, und dort in der Ewigkeit.


