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Weimarisches Gesangbuch : nebst einigen Gebeten zur öffentlichen und häuslichen Andacht / [[mit] Vorrede von J. G. Herder]
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Don Gott, seinen Eigenschaften

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dein Lebens- Fürst, noch er- Gram sonst nirgends zu, freuter geben wirft, wenn du als daß du dich aus deiner geistlich wirft erblicken Got- Ruh in Angst und Schmer­tes herzliches Erquicken. zen stürzest, und selbst dein 11. Drum so laffe Gott leben kürzest. nur walten, ob du manchmal 3. Wilt du was thun, was harren must: Er wird den Gott gefällt, und dir zum Heil noch ben dir halten, deine gedeyet, so wirf dein Sorgen Moth ist ihm bewußt, die auf den Held, den Erd und er so genau abmißt, daß Himmel scheuet, und gieb auch aller Feinde list dir kein dein Leben, Thun undStand, Hårlein mag berühren, ohne( nur fröhlich hin in Gottes Gott; fie muß verliehren. Haud, so wird er deinen Sa­12. Nun, mein Jesu, sen chen ein frölich Ende machen. gelobet, freylich bist du mir 4. Wer hat geforgt, da dei getreu: ob des Creußes meer ne Seel im Anfang deiner schon tobet. ist doch deine Tage, noch in der Mutter Lei­Hand daben. Stark mir bes- Höhl und finstern Kerker meine Zuversicht, sie sen fest lage? Wer hat allda dein auf dich gericht! wunderlich Heil bedacht? was that da wirst dus noch schicken, herr-- aller Menschen Macht, da lich dein Kind zu erquicken. Geist und Sinn und Leben Mel. Ermuntre dich mein. Dir ward ins Herz gegeben.

17.0

u bist ein Mensch, 5. Durch wessen Kunst steht das weist du wohl, dein Gebein in ordentlicher was firebst du denn nach Din: Fülle? wer gab den Augen gen, die Gott der Herr alleine Licht und Schein, dem Leibe foll und kann zu Werke brin- Haut und Hülle? wer zog gen: du fåhrst mit deinem die Adern hie und dort, eine Wit und Sinn durch so viel jegliche an Stell und Ort? tausend Sorgen hin, und wer setzte hin und wieder so denkst, wie wills auf Erden viel und schöne Glieder? doch endlich mit mir werden?

2. Es ist umsonst; du wirst fürwahr, mit allem deinem Dichten, auch nicht ein einig Kleines Haar in aller Welt ausrichten; und dient dein

6. Wo war dein Herz, Will und Verstand, da sich des Himmels Decken erstreckten über See und Land und aller Erden Ecken? wer brachte Sonn und Mond herfür?

Wer

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