und seiner Regierung.
dein bestes Heil verscherzen. 1 Höchsten Rath, der machts allein, daß Menschen Rath gedene.
3. Er bleibt schon so von Alters her: jest hält er sich verborgen, als wiß' er nichts um dein Beschwer, läßt immer mehr dich sorgen, hat gegen dich sich hart gemacht, dies währt vom Abend in die Nacht, und wieder an den Morgen.
4. Jest ist er wieder gnådig hier, giebt Endschaft deinen keiden, er legt deinen Sack von dir, und gürtet dich mit Freuden, er züchtigt als ein Vater dich, jedoch muß seine Gnade fich darum nicht von dir scheiden.
3. Oft denkt der Mensch in seinem Muth, dies ober jenes sen ihm gut, und ist doch weit gefehlet; oft ficht er auch für schädlich an, was Gott doch selbst er wählet.
4. So fångt auch oft ein weifer Mann ein gutes Werk mit Freuden an, und bringts doch nicht zu Stande: er baut ein Schloß und festes Haus, doch nur auf lauter Sande.
5. Wie mancher ist in sei5. Wie wohl ist doch der nem Sinn fast über Berg Mensch daran, der sich in und Spigen hin, und eh er Gottes Wege in tiefster De- fichs verfiehet, so liegt er muth schicken kan, ihm aus- da, und hat sein Fuß verhält alle Schläge! dies nimt gebers fich bemühet. der höchsten Kunst den Preis. Herr! gieb uns, daß sich aller Fleis auf dies zu lernen lege. M. Jn dich hab ich gehoffet.
6. Drum, lieber Vater, der du Cron und Zepter trägst insHimmels- Thron, und aus den Wolken bligest, vernimm mein Wort, und höre mich vom Stuhle, da du sigest. 7. Verleihe mir das edle Sicht, das sich von deinem
Cch weiß, mein Gott, daß all mein Thun und Werk in deinem Willen ruhn, von dir kommt Glück und Segen, was du regierst, Angesicht in fromme Seelen das geht und steht auf rechstrecket, und da der rechten guten Wegen. ten Weisheit Kraft durch
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2. Es steht in keines Mendeine Kraft erwecket. schen Macht, daß sein Rath werd ins Werk gebracht, und feines Gangs fich freue: des
8. Gieb mir Verstand aus deiner Höh, auf daß ich ja nicht ruh und steh auf mei21 4
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