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Weimarisches Gesangbuch : nebst einigen Gebeten zur öffentlichen und häuslichen Andacht / [[mit] Vorrede von J. G. Herder]
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I. Von Gott, seinen Eigenschaften

8. Er ist der Herr: diß ist| ist deine Macht, fort geschicht mein Glaubens- Wort! drauf was dein Will hat bedacht, führ' in Leid und Freud ich wohl uns des feinen Herren. meinen Wandel fort, bis u der Himmels- Burg, verlaffe gern die Welt. Hier ist der Herr, der Herr, der thut, was ihm gefällt.

3.0 Jefu Christ, Sohn eingebohrn deines himmlis schen Vaters: Versöhner der r, die warn verlohrn, du Stiller unsers Haders, kamm Gottes, heilger Herr und Gott, nimm an die Vitt von unsrer Noth, erbarm dich unser aller.

9. Er ist der Herr, mein Schild und groffer Lohn, was acht ich auf der Welt Spott, Ungemach und Hohn? Ich weiß die Ehren- Cron ist mir doch schon bestellt von meinem lieben Gott, der thu', was ihm gefällt.

10. Er ist der Herr, des freu und tröst ich mich, was er mir zugesagt hält er ganz sicher­lich. Er ist der wahre Gott, der Bund und Gnade hält. Darauf verlaß ich mich, cr thu', was ihm gefällt.

4. O helger Geist, du höch­stes Gut, du allerheilsamster Tröster: fürs Teufels Ge­walt fortan behút, diesus Christus erlöset, durch groffe Marter und bittern Tod, abwend all unsern Jammer und Noth, dar­auf wir uns verlassen. Miel. Es ist das Heil uns. ott herrschet und hält ben uns Haus, was sagst du Mensch, dawi­der? was schlägst du seinen Willen aus? leg in den Staub dich nieder; schweig still, las ihn nur Meister seyn, er ist das Haupt, wir insgemein desselben schwache Glieder.

12. G

II.

In bekannter hielodie. Ulein Gott in der Höh sen Ehr, und Dank für seine Gnade! dar um daß nun und nimmer­mehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn Unterlaß, cl. le Fehe hat nun ein Ende.

2. wir loben, preif'n, an beten dich, für deine Ehr wir danken: daß du, Gott Ba­ter, ewiglich regiert ohn alles Wanken. Ganz unermest'n

2. Belegt er dich mit Creuß und Noth, und greift dir nach dem Herzen, er schickt das ke­ben und den Tod, laß dir es etwa schmerzen; doch hüte dich für Ungeduld, du möch. test sonst durch grosse Schuld

dein