Druckschrift 
Anhang zu dem Dreßdnischen Gesangbuche, vom Jahre 1797, welches in der Herrschaft Königsbrück und in andern Gräflich Hohenthalischen Ortschaften eingeführt ist
Entstehung
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Verhalten zu befontern Zeiten.

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muß ich Dich ansehn, du mußt| Freuden dem nur lebt, der uns mir seyn zur Seiten, es muß dein guter Geist mich lehren, was du willt, und wer du bist; du bleibst mein Führer und Vorbild.

erlöst, und wirkt findlich fro heTriebe, daß Gedanken, Wort und That ein Beweis sind zar­ter Liebe, die den Grund in seiner hat.

168.

Den Glauben mir verleyhe, daß Alles gut wird gehn, die Fehler auch verzeihe, die von mir sind geschehn. Du wirst mich nicht beschämen, weil du verboten hast, mehr über sich zu nehmen als eines Tages

Last.

169.

Gnade, die aus Jesu Wun­den auf die armen Sünder fließt, macht sie so mit ihm verbunden, wie ein Reb am Weinstock ist, fördert, weil sie selbst nichts können, ihr Ge­deyhn aus seiner Füll, und wehrt allem, was sie trennen und im Wachsthum hindern will.

170.

Wie der Herr am Kreuz ge­storben, war die Macht des Tv­des hin, und da hat er mich er­werben, daß ich ewig sein e bin.

2. Seine seyn, was will das sagen? Tag vor Tag bis in die Nacht seine Seel in Hån­den tragen; und sobald man aufgewacht

2. Andacht über Jesu Leiden, deffen sich der Glaube trist't, bringt die Frucht, daß man mit

5. Seinen Heiland kindlich bitten, daß er uns den ganzen Tag und bey allen Tritt und Schritten, wie's ihm recht ist, leiten mag.

4. Und ein Mensch, der al­so handelt, ist in Wahrheit höchst beglückt, weil er stets mit Jesu wandelt und von ihm sich nie verrückt.

5. Freylich maaßt man dieser Gnade sich unangefragt nicht an; doch es geht auf einem Pfade, drauf ein Ther nicht irren kann.

6. Die