133
Verhalten zu besondern Zeiten.
6. Die um ihn erregte Sor- er dürfte, daß er unsre Seel gen, die sein Geift ans Herz/ umfah. gebracht, machen einen trüben Morgen und wohl eine bange
Nacht.
7. Das erpresset heiße Thränen: ,, ach, wo frieg ich Jesum her!" und ein findlich banges Sehnen, wenn er doch mein! Heiland wår!
10. Da bekommt man so geschwinde, als man kaum 8. Augenblicklich steht der darum geweint, die Vergebung Fürste mit der offnen Seite aller Sünde, und das Lammu da, und man fühlt es, wie zum ew'gen Freund.
le über in die durchgegrabne 9. Damit geht die SeeHand; und er hat sie so viel lieber, als er viel an sie gewandt.
Schlußlied.
komme bald, drum schlafet nicht!"
171.
Mel. Mir nach, spricht 2c.
2. ,, Erhaltet in den Lam pen Dehl, und stärket euren
In dieser letzt'n betrübten Glauben, laßt ja der theu'r Zeit heißt uns der Heiland erkauften Seel' den Hoffwachen, und uns zu seiner nungs- Grund nicht rauben." Herrlichkeit bereit und fer- Der Grund ist Christus tig machen; wenn er so oft und sein Blut, drauf unfre mit Nachdruck spricht: ,, Ich Seligkeit beruht.


