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Anhang zu dem Dreßdnischen Gesangbuche, vom Jahre 1797, welches in der Herrschaft Königsbrück und in andern Gräflich Hohenthalischen Ortschaften eingeführt ist
Entstehung
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Verhalten zu bef.ndern Zeiten.

erquickt; wie gut ist Gott, 8. Wenn Sorg und Kum­der uns die Nacht zur Ruh mer mich befällt, so laß und Stärkung schickt! mich auf dich schaun; der 2. O Vater, deine Gütig- Troft, daß deine Hand mich keit ist alle Morgen neu. Du hält, erfüll mich mit Vers thust uns wohl von Zeit zu traun. Zeit; wie groß ist deine Treu!

3. Jßt schenkst du mir zu meinem Heil von neuem ei nen Tag. Gieb, daß ich da von jeden Theil mit Weis- mein ewges Heil. heit nußen mag.

4. Die Zeit in deiner Furcht vollbracht, bringt ewi­gen Gewinn; o mach mich auf mein Heil bedacht, richt auf dich meinen Sinn.

9. An deiner Gnade gnů­ge mir! sie sey mein bestes Theil; mein Trost und mei­ne Freude hier, und dort

Abend.

161.

Mel. Nun ruhen alle Wälder 2c. Der Der Tag ist nun geendet,

5. Gieb, daß ich fern von und Gott voll Liebe sendet Müssiggang in meinem Stan- die dunkle Nacht uns zu; de treu, und wenn ich kann, in ihrem stillen Schatten er­mein Lebenlang bereit zu die-| quicket er den Matten, im nen sey. süßen Schlummer durch die

6. In allem, was ich denk Ruh. und thu, sey dein Gebot vor 2. Der Herr versäumet mir; und wenn ich von Ge- Keinen. Der andern Welt schäften ruh, so sey mein zu scheinen rief er der Son­Herz bey dir.

ne ist. Uns decken Finster­niffe; doch ohne Kümmer­niffe ruhn wir, da seine Hand uns schützt.

3. In unermeßner Ferne erzählen tausend Sterne die

Größe

7. Was Du mir zum Ver­gnügen giebst, vermehr in mir die Luft, ganz dein zu seyn, der du mich liebst und so viel Gutes thust.