Verhalten zu besondern Zeiten. In der Erndte.
155.
14
und Pflügen; wir würden fonsten nie ein Körnlein wie der kriegen; wir möchten Mel. O Gott du frommer 2c. früh aufstehn, und bis zur Frohlocket Jung und Alt, Mitternacht nicht wieder schlaihr Reichen mit den Armen! fen gehn, es war umſonst da Gott den Unterhalt vom gewacht. neuen aus Erbarmen für 5. So aber hüt't und wacht euch nun auf ein Jahr so der Herrscher in der Höhe; mildiglich beschert; was euer sein Vatersegen macht, daß Wünschen war, ist väterlich unser Werk bestehe. Der erhört. hat auch diesesmal des Sá2. Es hat Gott Lob und manns Wunsch gestillt, und Dank! Hier Fried' und Ruh reichlich überall der Schnitter gewohnet. Für Krieg und Hand gefüllt. Untergang hat uns der Herr 6. Des Segens Ueberverschonet; kein Feuer, keine fluß wird nunmehr eingefüh Gluth, kein schwerer Hagel ret, daß man gestehen muß, stein, kein Hunger, keine daß Gott der Ruhm gebübFluth, noch Seuche brach ret, der uns mit reicher Hand herein. erfreuct und erquickt, und 3. Die Erndte hat der unserm Baterland ein gutes Herr, uns treu und wohl Jahr geschickt. bewahret. Wer hätt', wenn 7. Wir bringen Garben Gott nicht war, uns sonst ein: drum soll uns Korn die Frucht gesparet? Wer und Weizen, und Garben, gåb uns Sonnenschein? wer Groß und Klein, zum Lob Regen oder Thau? was würd' und Danke reißen. Wir ohn' ihn wohl seyn mit un preisen unsern Gott, der ſeis serm Ackerbau? ne Kinder liebt, und alle
4. Umsonst wär' unsre Jahr ihr Brod zur Zeit der Müh, umsonst wär' Saat Erndte giebt.
8. Gut
$ 30


