Der 9te Julius.
Reich. Du mußt uns helfen; du HErr: wir Unterthanen. Je kleiner wir, desto grösser du. Dein ist die Gnade und die Kraft. Du kannst richten. Nur dir uns hier helfen und dorten sen Anberung und die Zerrlichkeit und die Ehre. Ja, Bater! du wirst helfen. Wimmern und Seiden verherrlichen dich nicht, wol aber erzeigte Hualfe. So bilf uns denn in Ewigkeit; denn um diese Handvoll Tage flehen wir nicht. Wer hier beter und lobet, ist ewiger Seligkeit fähig. Segne mich dazu und erbör mein Gebet; denn mein Herz stimmet mit ein. Ja! ich erkenne, verspreche, hoffe und besiegle jeden Punkt mit einem zuversichtlichen Amen!
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Der 9te Julius. Nicht grimmig, sondern nur mit Maassen,
Sind deine Strafen eingerichtet. Du wirst uns nicht zerstören Laffen; Nein, Vater! nein, das thust du nicht; Wir sollen nur durch Angst und Pein Gesichtet und gereinigt seyn.
Isdann die Weisheit Gottes rühmen, wann er unsern Wünschen und Einsichten gemäß hans delt, das heißt gewissermassen sich selbst lobsprüche ertheilen, und das kann auch der einfältigste Mensch. Aber auch da göttliche Liebe und Weisheit entdes cfen, wo der gottesvergeßne Menschentroß tadelt und heult: das ist zu den höchsten Klassen der Schule dieses Lebens hinaufgerückt.
Krieg!


