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Gebethbuch zum Gebrauche für katholische Christen bey der öffentlichen und häuslichen Gottesverehrung
Entstehung
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Glieder keiner Leidenschaft preis geben, sondern dir durch ächte Tugend weihen. Es sey ferne von mir, dein göttliches Bild, das ich an meiner Seele trage, durch die Sünde zu verwüsten, und meine Vernunft zum Bösen zu mißbrauchen; ich will sie vielmehr mit jedem Tage vervollkommnen, mit nüßlichen Kenntnissen bereichern, und ihr die Oberherrschaft über meine sinnlichen Begierden und Neigungen verschaffen. Allmächtiger Bater, verleih mir dazu deinen Beystand!

III.

SPEEDY

Ja, du verleiheft uns deinen gnädigen Du hast ihn uns Beystand, Allgütiger! zugesichert durch Jesus Christus, deinen geliebten Sohn, der aus deinem Schooße zu uns schwachen, gefallenen Menschen auf die Erde herabkam, um das durch die Sünde an uns ganz verunstaltete göttliche Ebenbild wieder herzustellen, um uns von Unwissenheit und Sünde und dem damit verknüpften Elende zu befreien, und für Weisheit, Tugend und ewige Glückseligkeit

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