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wieder fähig und empfänglich zu machen. Ich genieße als sein Schüler und Nachfol ger die erfreulichsten Früchte seiner Ankunft in die Welt. Der Glaube, welchen er ge lehret hat, ist das Auge meiner Vernunft, die, wenn sie sich selbst überlassen bleibt, so leicht irrt, so oft in Zweifel und Unge: wißheit geråth, und nicht zulangt, uns schwache Menschen über unsre wichtigsten Angelegenheiten vollkommen zu unterrichten, zu beruhigen und auf dem Wege des Heiles sicher zu leiten.
Seine Gnade reinigt, heiligt und stár: fet mich zum Guten; und sie wird uns schwachen Geschöpfen in den heiligen Sakra: menten zu Theil, die er angeordnet hat in seiner Kirche. Er lehrt mich den Va ter kennen und den heiligen Geist, welchen er uns gesendet hat; er zeigt mir den Weg zu meinem erhabenen Ziele; er führt mich freundlich an der Hand, muntert mich auf durch sein heiliges Beyspiel und seinen kräf tigen Zuspruch; unterstüßet mich, wenn ich strauchle, tröstet mich im Leiden, verzeiht mir ben wahrer Besserung meine Sünden,


