268
O sanftes Licht! O Strahl aus bessern Welten! Die Welt erlischt. Die Ewigkeit vergeht! Mein Herz zerfließt. Der Geist, der Geist nur lebet, In frischer Luft, die aus den Himmeln weht. Und horch! welch hoher Lobgefang erschallet! Ein Hymnus, wie ihn nur die Andacht bringt, Wenn Herz in Herz und Geist in Geift ergossen, Nach einem Vorschmack jenes Lebens ringt:
Wir glauben alle einen Gott und Vater.
Und lieben ihn, so viel das Herz
vermag.
Wir glauben an die Ewigkeit der Freude
Und harren still auf jenen Erndte tag;
Wo wir in suffer, namenloser Liebe Einander stammeln, wie uns Gott beglückt;
Der grosse Stifter schwingt die Siegesfahne.
Die Harfe klingt. Der Himmel ist entzückt.


