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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
Entstehung
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Anhang.

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mit preis und dank Die schickung im zusammenhang.

8. Da werd' ich zu dem throne dringen, Wo gott, mein heil, sich offenbart, Ein heilig, beilig, heilig fingen Dem, der für mich gefreuzigt ward: Dem aker hims mel lob ertönt, Daß er die fün derwelt serföhnt.

9. Da werd' ich in der engel fchaaren mich ihnen gleich und heilig sehn, Das nie gefdrte glück erfahren, it frommen stets from umzugehn. Da wird mit jedem augenblick Sbr heil mein beil, mein glück ihr glück.

10.Da werd' ich dem den dank bejablen, Der gottes weg mich geben hieß, und ihn zu milionen malen Noc segnen, daß er mir ihn wies. Da find' ich in des höchften hand Den freund, den ich auf erden fand.

grad, Das siel von meinen thras nen! Was wäre meines Ichens glück Mebe, als ein flüchtger augenblick; Mehr, als ein bans ges sehnen? Was sind die freus den dieser welt, Wenn ew'ge nacht uns einst Defakt?

11. Da ruft( o möchte gott es geben!) Vielleicht auch mir ein fel'ger ju: Heil dir: denn du, du haft das leben, Die feele mir ge rettet! du! O Gott! wie muß das glück erfreun, Der retter einer feele fern!

3. Der leiden welche große zahl If oft in diesem dunkeln thal Das loss des pilgerlebens! Hier ist das lafter oft beglückt; Und feufst nicht, tief in staub gebückt, Die tugend oft sergebens? Wie manchen geift beugt sllaveren! Und wer Bleibt bier von irrthum frey?

4. Heil mir, daß mich mein schöpfer schuf! Die ewigteit ist mein beruf, Und flufe nur dieß leben. Zwar diefs hulle fällt einst ab, tind asch' und moder füllt mein grab; Doch wird mein geist sich beden: Sich beben über erd und staud; Dann keinem tode mehr ein raub.

5. Heil mir! mein froßes aug' erblickt Die lieben, die, nun schon beglückt, Sor mir den sieg erstritten; nd andre lieben fels gen mir. Gott, alle fammels da 12. Was feyd ihr, leiben die su dir In iene friebenshüttens fer erden Doch gegen iene Herrsind meinem blick enthüllt sich itbleit, Die offenbart an uns dann, Mein Gott, dein großer foll werden Bon ewigkeit tu ewig weifer plan. teit? Wie nichts, wie gar nichts gegen sie, Ift doch ein augen: blick voll müß!

Mel. O emtakeit, du donnerw. ic.

1173.

edanke voller felig­felt! Du befter troft der sterblichkeit! Glaub' an ein ew'ges leben! Was war mein dajepn ohne dich? Mit welchem fchauder würde mich Die zukunft oft durchbeben? Umsonst erhübe sich mein bers gum bimmel bey so manchem schmers.

2. Ich irrt ein dunkles that binab Bis an mein fchreckenvolles last und müb.

Mel. O vaterhers, o licht, o ic. auchst! es ist

1174. Jaruh rebanen,

Wo tapfre streiter gottes nun, Wenn sie durch chriftum über: wanden, Bon aller ihrer arbeit ruhn. Dort fließen ferner Feine zähren. Kein mund läst dort noch senfter bdren. Dort ängsten schmerz und plagen nie. Dort find wir selbst der furcht entrük­Eet. Rub, die den müden geist erquicket, Folgt auf des lebens

24.