Anhang.
Mel. Mache dich mein geist bereit err, ich bin dein
ist auch mein leben. Mir zum heil, und dir zum ruhm, Hast du mirs gegeben. Båterlich Führst du mich Auf der prüfung wegen Meinem ziel entgegen.
2. Einfi fimmst du mit großer Fraft Bum gericht auf erben. Dann sol ich sur rechenschaft Dargestedet werden. Dein gericht Schont dann nicht, Richter aller welten; Denn du willst vergelten. 3. Web dann mir in ewigteit, Wenn ich deine gabe, eine Fräfte, meine seit Hier semisbraucht habe! Web dann mir; Hab ich hier Dein geschent vers fchmendet, Chiricht angewendet!
4. Mochte täglich dein gericht Mir vor augen schweben! Mocht i immer, meiner pflicht Tren zu bleiben, streben; Daß ich nie Thöricht sie aus den augen sexte, Noch mit Reiß verlegte.
*. Lehr mich, Gott, gewiffen haft Meine tage zählen; Einges denk der rechenschaft, Mar, was gut ist, wählen. Gieb, daß ich Ernflich mich Täglich, und auch heute, Sum gericht bereite.
4. Beigt die enigkeit schon sich Furchtbar in der nähe: I wobt das die seit, daß ich Ere un grade flehe? Wenn der tod Mir schon drobt: Kann ich deinen willen Dann wohl noch erfüllen?
7. Mein gewissen straf alsbald Mich um jede funde: Daß ich, Herr, durch dich alsbald Gnade fuch und finde. Rufe du Dann mir zu: Alles is vergeben. Gün Der, du solls leben.
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Jesu, soll Dich im höhern leben Dann mein dank erheben.
Vom ewigen Leben. Mel. O Gott des himmels und ic.
1172. einer
wartet uns die ewigkeit. Dort, dort verwandelt sich die Flage In göttliche zufriedenheit. Hier übt die tugend ihren fleiß, und icne welt reicht ihr den preis.
2. Bahr ist's; der fromme schmeckt auf erden Schon mans ben fel'gen augenblick; Doch alle freuben, die ihm werden, Sind ihm ein unvollkommnes glück. Er bleibt ein mensch, und feine rub Nimmt in dem Herzen ab und zu.
3. Balb sidren ibn des körpers schmerzen, Bald das geräusche dieser welt, Wald tämpft in fels nem eignen herzen, Ein feind, der öfter fiegt, als fällt; Bald sinkt er durch des nächsten schuld In tummer und in ungeduld.
4. Hier, wo die tugend öfters leidet, Das lafter öfters glücklich ist; Wo man den glücklichen bes neibet, Und des bekümmerten vers gift; Wer kann ic sicher hier vor pein, Wer fres von eigner schwachs. beit fegn?
5. Hier fuch' tchs nur, dort werd' ichs nden; Dort werd' ich heilig und serklärt Der tugend ganzen werth empfinden; Den uns aussprechlich großen werth. Ibn, der die lieb ist, werd ich fehn, Jbn lieben, evig thn erhöhn.
6. Da wird der vorsicht bell's ger wie ein wil und meine wohlfahrt fepy; Und lieblich wes fen, beil die fülle Am throne gots tes mich erfreun. Dann låst ges winn stets auf gewinn ich fühs len, daß ich ewig din.
8. Dann, am tage des gerichts Werd' ich mit den fremmen 3n 7. Da werd ich das im licht ers dem anfibaun deines lichts One- tennen, Was ich auf erden dans Dig angenommen. Wonnevoll, tel sah; Das wunderbar und heis lig vennen, 23as unerforschlich bier geschab; Da denkt mein geiß


