Anhang.
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ener maaß erfüllt. Bagt! der zu richten kömmt, vergilt.
feit dem ersten tag der seit Aut diesem erdkreis webnen; Nur dem allwissenden bekannt. Uns jählbar, wie am meer der fand; Hier ftehn sie ser dem richter.
3. Dann öffnet sich, euch fluch zu draun, Der abgrund iener ew's gen pein mit allen seinen schrek ten. Dann wird, wenn dieser fluc euch droht, Nicht berg noch meer, nicht grab und tod, Euch vor dem richter decken. Denn nun nicht mehr erbarmt er sich, Und selu gericht ist fürchterlich.
3. Hier muß der falsche wahn der welt Der wahrheit unterlies gen; hier, wo das recht die wage hält, wird feine bosheit siegen; Hier ist zur buße nicht mehr frist; Hier gilt nicht mehr betrag und 4. Wann gott sur erde spricht: lif: Hier gilt kein falscher zeuge. vergeh! Und donner aus der tisf' 4. Der richter spricht; ber him: und hob Ihr innerstes erschüttern; jmel schweigt; Und alle volter hös The bau kracht von der flaminen ren Erwartungsvoll und tiefges wut, and felfen, mürbe von der Beugt. Kommt! erst das reich der glut, Im furs, wie glas, serebren; So spricht er zu der froms fplittern; Wann, vor den richtermen schaar; Zu der, die widers bingerückt, Der spotter glaubet, fpenftig war: Weicht, weicht ihe und erfchrickt: übelthäter!
<. Dann ik nicht mehr sur duße s. O Herr, mit welcher majes sett. Wo wollt ihr dann barmherkät Wirst du dein urtheil fällen! sig eit, We hulf und rettung fin: Die fünder, die dich bier vers den? Die ihr der fünden maaß schmdbt; Sie stürzen hin zur hôte noch häuf, Fühlt, et euch diefer len. Da trifft sie unerforste tag ergreift, Die lasten eurer fün pein. Wer wird da noch ibe den, Daß nicht ihr selbst euch einst retter seyn? Ihr warten in vers verflucht, und in verzweiflung loren. Tindrung sucht.
6. Doch deiner frommen leid 6. Tag gottes! tag der ewig- und müß Berwandelt sich in wons felt! Du predigt uns den wertone, Und herrlichkeit umfralet sie, der seit Laut mit des donners Gleich als der glanz der sonne. Rimme. Mensch! nuge sie zu dei Nun fehn sie mit erstauntem Blick, nem bell, Damit gott nicht sum zu welchem unnennbaren glück lohn und theil Dir ew'ge pein uns glaub und lieb erhöhen. besimme. Denn ewig wird der fünder pein, So wie der from men wonne, seyn.
7. Sie gehn in fenes fel'ge reich, Das ihnen gott deschiedens Und schmecke, seinen engeln gleich, Des himmels heben frieden. Das ftückwerk wird vollkommenheit. ein kummer, feine traurigkeit Stört ferner ihre freuden.
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Mel. Es ik gewißlich an der zeit zc. con ift der tag von gott bestimmt, Wo, wer hier je gewohuet, Sein loos aus gettes banden nimint, Das ihm nach werken lohnet. Er Fimmt, er kommt, des menschen föhn; Exkömmt; und wolken sind fein thron, Und engel fein gefolge.
* 8. Mein beiland! laß mich dein gericht Oft und mit ernft bedenken. Es stärke meine zus versicht, Wenn hier mich leiden kränken. Es reize mich, gewiss senhaft, tind, eingedent der res 2. hier an den rend der ewigs wenschaft, nach deinem wort teit, Hier Behn die millionen, Die in wandeln.
el.


