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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
Entstehung
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Anhang.

81

Die ihm dienen, Der zu kennen, Den sie hier schon vater nennen.

2. Chrift, froh entsblaf auf Völlig, Billig Giebt sich ihnen, Jefu namen; Denn der ist, wenn du stirbst, dir nah. Voll freus Digkeit sprich: amen! amen! Die feyerliche stund' ist da. Ich bin am ziel! genug gelitten! Genug gerungen, und gestritten! Er ist vollbracht; der schwere lauf! Nun folgt die ruh; aus allen leiden Schwing' ich mich nun in ew'ge freuden Su dem verklärten mitt Ier auf.

5. Vor seinem antlig wandeln fie, Auf ewig frey von aller müß, Und schmecken seine güte. Dieß glück, das sie mit wonne nährt, Den frieden ihrer herzen fisrt Kein feindliches gemüthe! Kein neid, Kein fireit Hemmt die tries be Reiner liebe Unter seelen, Die, ganz heilig, nicht mehr fehlen.

* 6. Gott, welche schaar ist dort vereint! Die frommen, die ich Mel. Wie schon leucht't uns 2c. hier beweint, Die find' ich dros 1175. Mein ganzer geift, ben wieder. Die deine liebe hier

Gott, wird deine vas zückt, Wenn er nach jenem erbeterhand Nun all' in eins, als blickt, Das du uns dort bereis brüder. Ewig Werd ich Frey teft, Wo du, von uns schon hier von mängeln Selbst mit engeln erkannt, Durch neue wunder dei Freundschaft pflegen. O ein ums ner hand Zum vollen schaun uns gang voller segen! Leitest. Seele! Geele! Deinen brüdern Preif' in liedern Gottes treue, Daß mit dir sich jeder freue.

2. Was sind die freuden diefer zeit, Gott, gegen iene herrlich Peit, Die mir ben dir dort finden. Du stellft uns hier auf erden zwar Biel wunder deiner gute dar, Daß wir sie froh empfinden. Doch

7. Wo ist mein freund, des höchsten sohn? Wo find ich thn T wo glänzt fein thron? O himmts lifches entzücken! Ibn, der mich liebte bis zum tod; Ihn meinen Herrn, und meinen gott, Jhn, ihn soll ich erblicken. Jesu! Jesu! Wie wird ewig, Ja, Herr, ewig, Dir zu füssen Sich mein hers in dank ergießen!

hier Sind wir Bey den freuden Noch mit leiden Stets umgeben. Dort nur ift vollkommnes leben.

3. Dort ist kein tod mehr, und Fein grab. Dort trockneft du die thränen ab Bon deiner finder wangen. Dort ist kein leid mehr, Fein geschrey. Geworden ist nun alles neu; Das alte ganz ver gangen. Rühmet! Rühmet! Denn, ihr frommen! Sollt, entnommen Alen plagen, Dort vor keiner sukunft zagen.

8. Wie herrlich ist die neue welt, Die gott den frommen vorbehält! Wer konnte sie erwerben? Du, Jefu, der du sie erwarbs, Als du für deine menschen starbat! Ach, hilf mir sie ererben! Ein stral, Ein stral Jence sonne, Jes ner wontne Stark mich schwachen, Einst den tod mir leicht zu machen.

Mel. Jefu, meines lebens leben ic. so unauss fprechlich selig

1176.

4. In Gottes höherm heilig thum Erschallet feines namens ruhm Von millionen zungen. Hier Werden wir im himmel fenn! stammelten sie nur sein lob. Was, Denn die freuden sind unzählig, hier ihr lied nur schwach erhob, Die dann ewig uns erfreun. Keis Wird würd'ger dort besungen, ne forgen. Feine zähren Werden F den