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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
Entstehung
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Anhang.

Hell ihm! froß wird er auferstehn. 3. Doch nach den gütern dieser Dein antlig wird er emig sebn, seit Mit ganser seele schmachtens Berklärt, wie jesus christus. Nicht erst nach heil und seligkeit Und wahrer tugend trachten. Ift das für menschen wohl beruf, Die gott sur ewigkeit erfcbuf?

4. Der geis erniedrigt unser bers, Erfickt die edlera triebe. Die liebe für ein schimmernd ers Verdrängt ber tugend liebe, nd macht dir, der vernunft zum spott, in tobtes geld su beinem gott. 5.Der geis, fo viel er an sich reißt, Last dich kein gut genießen. Er Mel. O Gott, du frommerGott c.quält durch habsucht deinen geiff,

Verhalten gegen irdische Guter.

10. Mein leib foll, Gott, dein tempel sepa Mit allen seinen glie Dern. Ihn so ich dir jum dienfte weihn; Zum diens auch meinen brüdern. Gied, daß ich dieß dein beiligthum Für sie, und, Herr, für deinen ruhm, Stets unbe fleckt berabre..

ein

1146. De boch nie Den Schagen dieser erden So meine nei: gung weihn, Daß sie mein abgott werden. Beym überfluß fehlt doch Oft die jufriedenheit; Und was is ohne sieDes lebens herrlichkeit?

reißt burch shmeichelnden gewinn Dich blind zu jedem frepel bin.

6. Um toenig vortheil wird du schon Des meineids dich erfrechen; nicht anstehn, der arbeiter lohn unmenschlich abzubrechen. Du wirft aus geis der wittwen fiehu, Der waisen thránen widerstehn.

2. Ein weises frommes heri Das ses mein sibas auf erden! Sons ales, nur nicht dies Kann 7. Dein durch den geis verhärs mir entriffen werden. Das bleibt tet her: hmeckt nie des wohls im ted' aud mein, und folgt thuns freuden. Dich rühret keines mir aus der seit, Zum feligsten getranken somers, und Feines armen minn, Hin in die enigfeit.

3. Wann dieses fehlt, dann is Das reisende vergnügen Nur füß fen traumen gleich, Die unfern seis betrügen. Drum leuke, Gott, den wunsch Bom irdischen gewinn Durch deines geiftes fraft 3u ew gen gutern bin.

leiden. Wo ist wohl eines standes pflicht, Die nicht der geiz entehrt, und bricht?

8. Gewinnsucht raubt dir muth und geiß, Die mahrbeit fren zu sagen, Du schweigst, wo sie dich reden heißt; Darfs tühnlich lus gen wagen, Und wirft um ein ser: dcbtlich gold, Der tugend feind,

Mel. Herr, deine allmacht reicht ze.

ic.

1147. Wohl dem, der beßre dem lafter hold. fhahe lieb., Us

9. Erhalte mich, o Gott, das fchage dieser erden! Wohl bem, bey, Daß ich mir gnügen lasſe; ber sich mit eifer übt, Un tugend reich in werden; und in dem glauben, deß er lebt, sich über Diese weit erhebt.

Seis emig, als abgötterey, Von mir entfern, und haffe. Ein weis fes herz und froßer muth Sep meines Lebens größtes gut.

2. Wahr ist es, goft serwehrt was nicht, hier güter in ben. Er gab sie uns; doch auch die pflicht, mit weisheit fie su nusen

erfreun, ind

dürfen unfere fleißes antrieb seyn.

Arbeitsamkeit.

Mel. O veter, unser Gott, es ic. 1148.3ur arbeit nicht um müssiggang, Sind wir besimmt auf erden. Drum lag