Anhang.
verbotnes fener Aus dem, was anfangs freundschaft war.
7. Dein fühlend herz mird sichs verzeihen. Es wird des lasters ausbruch scheuen, Indem es seis nen tried ernährt. Du wirst dich stark und sicher glauben, Und Fleine fehler dir erlauben, Bis deine tugend fich entsbrt.
s. Doch nein! du sollst sie nicht entehren. Du follst die flets die that verwehren. Oft drum dein herz schon tugendbaft? fts sünde nur, die that vollbringen? Solst du nicht auch den trieb bezwingen Micht auch den wunsch der lei Denschaft?
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geheiligt bleibe; Daß rein und teusch mein auge fey, Daß ich, durch nichts beschant, es frey Zu die erheben könne.
** 9. Begierden find es, die uns schänden; Und, ohne daß wir sie vollenden, Verlegen wir schen unsre sfiicht. Wenn du vor diesen nicht errdtheft; Nicht durch den geis die lüßte tädteft: So rühme dich der keuschheit nicht.
3. Auch meine unge fände nie, Was schändlich ist zu hören. Nie laß der unschuld rechte fie Durch frechen spett entebren. Bes Stimmt zum opfer des gebets Und beines lobes, rede fiets Miein mund, was nügt und bessert.
4. Mein ohr laß die nur offen seyn; Nie der verführung bitten; mein herz und meine fitten rein, Wie josephs ders und sitten; Tas mit der woduft schmeichelen Mie nicht durch ihre sauberey Der uns schuld würde raube.
s. Denn, to fie wandelt, haucht sie gift. Welch elend, das die flaven Unheiliger begierden trifft In tausendfachen Arafen! Su welcher schande tiefe sinkt, Wer ihren zauberbecher trinkt; Ber:
10. Erfülle dich, fcheing du ufricht in ihren neken! wanken, Oft mit dem mächtigen gedanken: Die unschuld ist der fecle glück. Einmal verfberst und aufgegeben, Verlagt fie mich im ganzen leben, Und feine ren bringt fte zurück.
* 11. Chrift, fliehe vor der mol luft sfade, und mach' und flehe gottes gnade m weisheit in vers fucune an. Erittre vor dem er ften fritte! Mit ihm sind schon die andern trifte 3u einem neuen fall gethan.
6. Ach! wo die unschuld weicht, da flicht Dertugend rub und stuis le. Da, wo der collust flamme glüht, Feht selbst der gute wille. Sie wütet, tedtet und verheert Weit mehr, als ie bas schwert sers stört, Als pest und glut zerfidien.
* 7. In seinem taumel, Gott, vergißt Der trunkene verbrecher, Daß du algegenwärtig bist; Des frevels ernster rächer. Der tügend lacht sein frecher spott, Lacht dels nes heil'gen morts, o Gott, Lacht. ruchlos des erlöfers.
Mel.Es ift gewislich an der seit ic.
8. Und dieses leib, den er ents
II45.Men let foll Gott, weiht: Der wird einft erferstehen.
bein tempel der Mit allen feinen gliedern. Ich soll deckt mit schande sehen; Wird ihn dir zum dienste weibn; Zum selbst sich finden; auch wird er dienst auch meinen brüdern. Gieb, Der veuft opfer um ihn her das ich dieß dein heiligchum Für Ihm ewig fluchen hören. sie, und, Herr, für deinen ruhmg Heil dem, der deiner nie vers Stets unbefleckt bewahre. atst! Nie, Gott, dein werk serg
2. Gieb eine teusche secle mir stdret! Der immer reines berzens In einem Teuschen leibe, Daß et, jist! Der deinen tempel ehret! den du erbaut, auch die, Gott, stets hell


