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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
Entstehung
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Anhang.

2. So lange du tm leibe wals 9. Du opfer deine schwäs left, Bleibst du ein kind, das strauschern triebe, Gott, wenn ers fors cheib geht. Sieb sorgsam zu, daß dert, willig auf. Doch opferst du, du nicht fallest! Wie bald kann wills feine liebe, Ihm auch die fallen, wer noch steht! Auch die liebste neigung auf? Dies ist das bekämpfte böse luft Stirbt nies auge, dieß der fuß, Die sich der mals ganz in unsrer bruft. chrift entreißen muß.

3. Nicht jede besferung ist tus 10. Da fliehst, geneigt zu ruh gend. Oft ist sie nur ein werk der und stille, Die welt, und liebft teit. Die milde hise roher ingend die einfamkeit. Doch bist du, fors Wird mit den jahren sittsamkeit: berts gottes nike, Auch dieser Und was natur und seit gethan, zu entfliehn bereit? Dein herz Steht unfer stols für tugend an. haßt habsucht, neid und jant.

Doch flieht es auch den müssig­gang?

4. Oft ist die andrung deiner feele Ein tausch der triebe der natur. Du fühlst, daß stolz und rubinfucht quale; Du dampfst fies doch du wechselst nur. Dein bert föylt einen andern reiz. Dein Fol; wird wolluß, oder geis.

11. Sey amfig! bist du drum bescheiden? Sen mäßig! übft du auch geduld? Du leideft mit, wenn freunde leiden. Vergiebt du feinden auch die schuld? Bon allen latern souft du rein, Zu aller tugend millig feon.

f. Oft ist, wenn du dich auch bezwungen, Weltklugheit, was dir tagend scheint. Durch bit­terkeit und lästerungen Erweck test du dir manchen feind. Du wird behutsam, schrauks dich ein, Flich nicht die schmahsucht, nur den schein.

12. Sey nicht vermeffen! wach' und reite! Denn wachen muß, wer fallen fann! Dein herz hat feine fehwache feite, Die greift ber feind der tugend an. Die fichers heit droht sir den fal. Drum wache stets: wach überaz!

6. Du dmfg: weil reise Dich nicht rühren, Wodurch der ans dern tugend fällt: So werde nichts bein herz verführen. Doch

ieves herz hat ſeine welt. Den, 1141. Des libero

rührt, hat oft ein blick, eta wort vers führt.

Sorge für den Leib. Mel. Wer nur den lieben gott se: warten und ihn nähren; Nein, Gebdpfer! das verbeurs du nicht. Muthwillig seinen bau vIES 7. Oft felaft die fünd' in deis fehren; Das streitet gegen meine nem herzen. Du scheinst von rachpflicht. Steh du mir selbst mit fucht bir befrent. Jest folla du weisheit bey, Daß diese pflicht eins schmach verschmerzen, und fich: dein hert wallt anf, und draut, und schilt so lieblos und fo bart, Sils es suerß gescholten ward.

mir beilig fep.

2. Sollt ich, mein Gott, ges ringe schäßen, as deine hand mir anvertraut? Den wunders vollen bau verlegen, Den du, sein schöpfer, felbft erbaut? Weß ist mein leib? er ift ta dein. Wie dürft ich fein serfidrer seyn?

8. Oft benit, wenn wir der Aille pflegen, Das her; im fillen tugendhaft. Ranm lechet uns die pelt entgegen, So rest sich unfre 3. Ihn zu erhalten, zu beschüss leidenschaft. Wir werden im ges ten, Giebst du mit milder saters rausbe schwach, und geben ends, hand Die mittel, die dazu uns fich firafbar nach.

дивен,