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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
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Anhang.

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felbst recht kennen, ik verstand., böfen schein. Die unschuld wird Drum mache mich mit mir begott retten. Fannt.

4. Gein geift fieht mit sufries * 6. Was mir zu meinem heildenheit Der künft'gen toelt ents noch fehlet, Lehr, Gott, mich gegen. Die giebt ihm muth und immer mehr verfichn; Und, habfreudigkeit Selbst auf den rauh­ich deinen weg gewählet, Michsten wegen; Denn dort, o Herr, Deinen weg aueh standhaft gehn.[ macht einst dein mand Den mahs Stets leite mich dein helles licht: ren werth von jedem fund. Dort Go täuscht mein eignes ber; mi wird der fromme siegen. nicht.

7. Bin ich noch fern vom schma len sege, Der uns zum ers'gen Ieben führt; Leit mich auf ihn vom breiten wege, Der ins vers derben sich verliert. Gieb mir sur beßrung lust und kraft. Du bise, der beibes in uns schafft.

f. Verleihe denn, mein Vater, mir Ein unverleşt gewissen; und meine feele werde dir Darch füns den nie entriffen. Gott, deines bepfalls mich zu freun, Dein heis lig recht nicht zu entweihn, Sey täglich meine sorge.

6. Wer des geriffens richters 8. Ich muß dereing es doch erspruch, Als stimme gottes ehret, fahren, was ich hier war; was hört nie dann des gefeges fluch, ich hier that. Laß mich die prü- Den einst der frevler hdret. Hilf, fung nicht versparen, Bis sich die daß ich seinen wink verked, Nie leste kunde naht. Was nügt mir feine warnungen verschmäh, Gern felbsterkenntniß dann, Wann ich seinem ausspruch folge. mich nicht mehr beffern kann?

7. Mich müsse, täuscht mich sicherheit, Schnell mein gewiffen wecken. Bey fehlern keb's so gleich bereit, Sie frey mir aufzudecken, Und drings mich, daß unserweilt Mein herz vol ren und glaubens eilt, Vergebung zu erflehen,

* s. Estt, deins gnade gärke mich, Daß ich stets wach' und bete, Und nie voll leichtfinns wiss fentlich aus deinem pfade trete. Wohl dem, der reines derzens ift! Hier dir sersöhnt durch lefum

Gutes Gewissen. Mel. Es is bas beil uns komenzc. 1139. Welch ebles un. schätzbares gut Jft nicht ein rein gersiffen! Wer das befint, bat da noch muth, Wo frevler sagen müssen. Sein ruhig hers ersittert nicht: Ihn schreckt night tob, nicht weltges richt; Denn er hat gott zum freunde.

2. Gott, beines benfalls sich beschrif, Bird er eins dort dich wußt, Vertraut er deiner gnade. schauen.

Dein friede wohnt in seiner brust; Und wer ist, der ihm schade? Er fiebt auf dich in jeder noth, it

der die zukunft ihn bedroht. Thu

tröstet

3. Beleckt auch feines namens ruhm Das gift von läßtersungen: Gemüthsruh bleibt sein eigen thum; wird nicht durch sie vers Drungen. Er weiß ia fein gewiss fen rein. Auch fliebt er forgsam

Wachsamkeit über das Herz. Mel. Wer nur den lieben gott ic. 1140.Nicht, bag dus fchon daß ergriffen bättes!

Das Eleinod wird uns erst am siel; Chris! daß du deine feele retteft, Auf! eil ihm 19, und feb nie ftill! Ach! tugend ohne wachsams feit Verliert sich leicht in sichers beit.