Anhang.
diesen tag erhalten. Noch für und für Laß über mir Dein seguend auge walten.
2. Wer schenkt uns leben, glück und ruh? Wer giebt uns kraft zur pflicht? nur du Schaffft wollen und vollbringen. Wird dein ge deihn Uns nicht erfreun, So Fann uns nichts gelingen.
3. Du schufft, und du regierft die welt Nach deinem rath, wie dirs gefällt. Du lenkst der men fchen herzen. Sen auch mein Itcht, und laß mich nicht, Gott, deine huld verscherzen!
4. Dein wort lehrt, wie ich wans deln soll. Ich folg' ihm auch; doch fühl ich wohl Die schwachheit meiner feele. Ach! Gott der huld! Vergieb die schuld, Wenn ich aus schwachheit fehle.
f. Verstand und herz ift fehlers haft. Bald fehlt mir licht; bald fehlt mir kraft, Mich weislich zu regieren. Drum bitt ich dich; Laß, Höchster, mich Stets deine weis: heit führen.
6. Herr, deffen huld uns ewig liebt! Laß mich beym segen, den sie giebt, Auf dich, den geber, ſchauen. Selbst, wenn du ſchlägt
mich
3
Wer
kein endlicher verstand. darf sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht' euch von ihm kein bild! Wer kann den höchsten sehen; Ob er gleich alle höhen und jede tief erfüllt?
fet vertrauen.
7. Gieb, daß ich meine lebenszeit, nur die mit ganzem ernst geweiht, In deiner furcht vollbringe, Bis ich einst dir Dort für und für Lob, preis und ehre finge.
3. Die sonn' in hoher ferne Mag ftralenreicher glühn! Glanst hels ler noch, ihr sterne! Was seyd ihr gegen ihn? Mit aller eurer pracht Send ihr im schönsten lichte Vor seinem angesichte Doch dunkler, als die nacht.
4. Du bist des weltbaus meis fter, Der deinen ruhm erhöht; Der vater aller geister, Voll macht und majestäåt. Du schufest, Gott, auch mich, Um selig einst zu leben. Mein herz sey dir ers geben! Mein Leben preise dich!
5. Jm geifte bet ihn, feele, Und in der wahrheit an. Lieb ich des herrn befehle, Wie felig bin ich dann! Er hat unsterblichs feit, Und seligkeit und leben. Das alles wird er geben Dem, der sich ganz ihm weiht.
Mel. Es ist das heil uns kommen rc. 1026. Wenn ich, o S& de
deine
macht, Die weisheit deiner wege, Die liebe, die für alles wacht, Anbetend überlege: So weiß ich, von bewundrung voll, Nicht, wie ich dich erheben soll; Mein Gott! mein Herr! mein Vater!
2. Mein auge sieht, wohin ee blickt, Die wunder deiner werfe. Der himmel, prachtig ausges
Mel. Aus meines herzens zc.
1025. Shringt heilige schmückt, Preift dich, du Gett
der sonn' an ihm erhöht? Wer Fleidet sie mit majestät? Wer ruft dem heer der gerne?
von der erde los! Gott, fren von allen schranken, If unaussprechlich groß. Kommt, menschen, und lobsingt Vor seinem angesichte! Gott wohnt in einem lichte, zu dem kein auge dringt.
3. Wer mißt dem winde feinen. lauf? Wer heißt die himmel regnen? Wer schließt ben school der erden auf, mit verrath und *** 10
2. Kein sinn kann ihn erreichen?


