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Anhang [zu einem Ev. Gesangbuch]
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Anhang.

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in gefahr, Der stifter meines| schon erfreut. O gieb mir auch, wohlergehns, Und der erhörer meines flehns.

nach deiner gute, Noch ein ges schenk; die dankbarkeit. Lehr als les, Gott, was in mir ist, Froh rühmen, daß du gnädig bist.

7. Vergaß schon deiner oft dein find, Doch bliebst du väterlich gefinnt, Und nahmst, bereut' ich meine schuld, Mich wieder auf in deine huld.

<. Wer schuf die fecl' und ihre fräfte, Gedächtniß, willen und vers stand? Wer segnet mein berufss geschaffte? Wer stärkt die arbeits fame hand? Wer schenket mir den edlen freund, Der treu mit mir im fummer weint?

neu

8. Unzahlbar sind und täglich Die ptoben deiner vater treu. Dir rinnt, o Gott, der gern erfreut, Die zähre meiner dankbarkeit.

6. Wer nog so meislich meine 9. Nimm, da ichs nicht verleiden ir nach dem maaß des gelten kann, Das opfer meines glaubens zu? Re: wechselte jie dankes an. bald mit freuden? Wer gab in senge seyn; ihnen troft und ruh? Wer schüß­ich sey dein. te mich vor der gefahr, Die uns gefehn mir nahe war?

Mein leben müsse I sep erkenntlich,

7. Wer fristet meine lebenstas Mel. O Gott des himmels und zc.* ge? Wer schmückt und frdnet sie *)

1023.Di

ir, Gott, dir will mit heil? Chuts nicht mein gott? ich fröhlich sindrum feele, fage: Gott, ewig gen, Dir, deffen freude wohlthun bleibeft du mein theil! Von gans ist. Dir willich dank und ehre brin- zem herzen liebst du mich. Von gen, Dir, der du gut und freund ganzem herzen preif ich dich. lich bist. Ja, Gott, du bist ganz Iteb' und treu. Gieb, daß mein bers ganz freude sey.

2. Dich preifen aller engel hee: re; Dir singt der ganze himmel dant. Dir, Herrscher, brausen wind und meere; Ihr brausen ist dein lobgefang. Die ganze schd­pfang ruft dir zu: Wo ist ein sol der gott, wie du?

* 8. Wie kann ich deine treu vergelten? Ich bin zu schwach zu diefer pflicht. Das lob aus mil­lionen welten Erreicht, Gott, ihs re größe nicht. Mein wärmster dank ist viel zu klein, Ein würs dig opfer dir zu seyn.

9. Dir will ich ferner auch vers trauen; Denn fiets hast du mir wohlgethan. Ich will auf dich mit glauben schauen; Schau mich mit vaterblicken an. So geh ich ruhig durch die zeit, Und fröhlich in die

3. Du, unser Gott, bift hoch zu loben; Denn nichts gleicht deis ner mildigkeit. Du, hoher Schd pfer, blickft von oben Auf der geewigkeit. fhdpfe dürftigkeit. Kein wurm friecht unbemerkt dahin. fiebst, du nährst, du schüßeft ihn.

Du Mel.In dich hab ich gehoffet, Herr.

4.

Du haft, o Bater, mein ge 1024. Von ganzer feele id bid, müthe Durch manche wohlthat Herr, der du mich so väterlich Bis diesen

*) Von den beiden Melodien des Gefanges: Wer nur den lieben gott läßt walten 2c. ift die neue bey den Gesängen zu gebrau­chen, bey denen als Melodie darüber geseket ift: 0 Gott des bimmels und der erden; die alte aber, wo darüber als Melos die gesetzt ist: Wer nur den lieben Gott läßt walten.