Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere. 19
Liebe und Güte Gottes. mit deiner vatertreu. Du urs
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wohlthun hast du lust, Der quaalsucht harte triebe Sind deinem herzen unbewußt.
Mel. Nun lob mein feel den. sprung aller gaben! Du weißt, gott! du bist die was uns gebricht; Und was liebe! Allein zum wir nöthig haben, Versagst du, gott, uns nicht. Vom wohlthun, das du übest, Sind unsre tage voll; Auch wenn du uns betrübest, Ges schiehts zu unserm wohl.
Ganz ohne alle grånzen Ist deine gütigkeit, So weit die himmel glänzen, Uebst du barmherzigkeit. Du, herr, haft wohlgefallen An dem, was du gemacht, Und hast uns fündern allen Noch leben zugedacht.
2. 2lts du uns hießest wer: den, Da schufst du uns zum ewgen wohl. Nicht nur auf dieser erden Ist alles deiner güte voll; Auch in dem himmel droben Hat deine vater hand Uns gute aufgehoben, Die noch kein aug erkannt. Dorthin uns zu erheben, Ist stets dein wille, gott! Drum gab für uns sein leben Dein sohn selbst in den tod.
5. Wer sollte dich nicht lies ben? Du hast uns ja zuerst geliebt; Und bist uns treu geblieben, Wie viel wir wider dich verübt. Mit gnade uns zu segnen, Sft ewig deine luft; Mit dank dir zu begeg nen, Sey, herr, auch unsre lust. Laß uns, treu zu erfüllen, Was du befiehlst, nie ruhn. Wer sollte deinen willen Nicht gern, o vater, thun?
3. Wie groß ist deine gnade! Wer ist so reich an huld, wie du? Auch auf dem fünden pfade Siehst du uns voller langmuth zu. Du lockest uns zur buße; Und fällt voll reu und leid, Der fünder dir zu fuße, So ist ihm trost bereit. Du siehest
Mel. Wer nur den lieben gott.
auf uns
armen Mit väterlicher huld, 26. So weit, herr, deine
Und schenkst uns aus erbars men Die ganze sündenschuld.
4. Mit jedem neuen morgen Wird über uns dein wohlthun neu, Du kommst selbst unsern sorgen Zuvor
himmel reichen, Reicht deine huld, die uns ers hält. Eh werden berg und húgel weichen, Als deine gnade wankt und fällt. Gleich máchtigen gebürgen steht Die hei ligkeit, die dich erhöht.
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6. Wer hier auf deinen wegen Sich willig deinem dienste weiht, Den setzest du zum segen Schon bier, noch mehr in ewigkeit, Du krönest seine leiden Mit herrlichem gewinn, Und führest ihn zu freuden, 3u ewgen freuden hin. Wie theur ist deine gute! Gott, laß mich ihrer freun, und stets mein ganz gemüthe Voll deines ruhmes seyn.


