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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste
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18 Von den gåttlichen Eigenschaften insbesondere.

auf Sodom fällt, egyptens kinder! Wer kann euch seinem lange plagen, Und andre fluch entziehn? Bermeßne wunder deiner macht, Sind stolze sünder! Er, welcher zeugen, wenn dein zorn er baut und auch zerbricht, Wie wacht, Wie du dem sünder leicht vertilgt er sünder nicht! lohnest. 3. Fragt jedes vorige ges schlecht, Geht, fraget eure våter! Ist er nicht machtig, nicht gerecht, Ein feind der übertreter? Wer hat noch ungestraft die macht, Die keine gränzen hat, verlacht?

7. Bleibt hier viel böses unbestraft. Viel gutes unbe­lohnet; So kommt ein tag der rechenschaft, Der keines fünders schonet. Da stellst du, herr! ins hellste licht, Wie recht und billig dein ge­richt; Dann triumphirt der fromme.

8. Gerechter gott! laß mich, wie du, Das gute eif­rig lieben: Gieb selber mir die kraft dazu, Wirk inniges betrüben, Wenn sich die sund in mir noch regt; Dein herz, das lauter gutes hegt, Sey meines berzens muster.

9. Und weil vor dir, ge­rechter gott, Nur die allein bestehen, Die glaubig auf des mittlers tod Bey ihrer reue sehen, So laß mich die gerechtigkeit, Die mich von straf und schuld befreyt, Sm glauben eifrig suchen.

Gott nie zu widerstreben, Auch, wenn ich darum leiden muß, Vor ihm gerecht zu leben; Es sey nun leben oder tod, Stets heilig sey mir sein gebot.

4. Wenn er, der wesen schöpfer, dráut, Erzittern alle welten. Die himmel, wenn sein wink gebeut, Bergehn vor seinem schelten. Die erde bebt vor seiner macht; Vor ihm wird seine sonne nacht.

6. Entseget euch, und be tet an Die macht, die leib und feele Verderben bis zur hölle kann, Daß noth und web sie quále! Uch! wer kann seine macht verstehn, Und sein

Mel. Machs mit mir, gott, nach. s sey mein ernfte

24. licher entschluß, gebot und recht verschmähn?

7. Ich will ihn fürchten; nimmer will Ich ihm entge= gen streben; Oft duldet er, und schweiget still; Doch nur in diesem leben! diesem leben! Kommt nicht der tod? rácht sein ge= richt Dort unbeweinte fun­den nicht?

2. Emporet euch nicht wis der ihn, Der übertretung

5. Beschließt nur thaten, führt sie aus, Braucht, sun­der, eure stärke, Beredet euch; doch wird nichts draus, Nur gott thut große werke. Versammlet, rüstet euch, vers sucht Vor ihm zu stehn, und gebt die flucht.