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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste
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Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere. 17

O! laß mich dein gericht stets scheun, Und hier mit ernst beflissen seyn, Vor dir einst zu bestehen.

3. Herr, du willst, daß Du wirst in ihrem angesicht deine kinder Deinem bilde Auch mir mein urtheil fällen. ähnlich seyn. Nie besteht vor dir der fünder; Denn du bist vollkommen rein. Du bist nur der frommen freund; Uebel­thátern bist du feind; Wer be harrt in seinen fünden, Kann vor dir nicht gnade finden. 4. so laß uns nicht vere O scherzen, Was du uns noch zugedacht. Schaff in uns stets reine herzen; Tódt in uns der sünden macht. Denn was sind wir, gott! vor dir? Du bist heilig, aber wir Sind verderbt, und wer kann zählen, Großer gott! wie oft wir fehlen?

5. Uns von fünden zu er­löfen, Gabst du deinen sohn dahin. so reinige vom böfen Durch ihn unsern gan zen sinn, Gieb uns, wie du selbst verheißt, Gieb uns deinen guten geist, Daß er unsern geist regiere, Und zu allem guten führe.

6. Keiner fündlichen be gierde Bleibe unser herz ge­weiht; Unsers wandels größte zierde Sen rechtschaffne hei­ligkeit. Mach uns beinem bilde gleich! Denn zu deinem himmelreich Wirst du, herr! nur die erheben, Die im glauben heilig leben.

2. Du siehst von deinem festen thron Auf alle men­schenkinder, Bestimmest jedem seinen lohn, Dem frommen und dem sünder. Nie siehst du die personen an; Allein auf das, was wir gethan, Siehst du als rechter richter.

3. Viel gutes und barm­herzigkeit Giebst du schon hier den frommen, Du schügest sie vor manchem leid, Darein die fünder kommen. So zei­gest du vor aller welt, Daß dir der eifer wohlgefällt, Den man der tugend widmet.

4. Ja, herr, du liebst, was recht und gut, Und bist ein freund der frommen. Wer deinen willen gerne thut, Wird von dir aufgenommen, Sein werk und dienst gefällt dir wohl, Ist er gleich nicht, so wie er soll, Ganz rein von allen, fehlern.

5. Doch dem, der dich, o gott, nicht scheut, Dem frevelnden verbrecher, Der dein gesetz und recht entweiht, Bist du ein strenger råcher. Verachtung, elend, schmerz und hohn, Und tod ist seiner bosheit lohn Oft schon in dies sem leben.

Gerechtigkeit Gottes. Mel. Es ist gewißlich an der zeit.

23. Gere erechter gott,

6. Der untergang der er­sten welt, Die aus der art Muß alle welt sich stellen; geschlagen, Das feuer, das B

vor dein gericht