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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste
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16 Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.

läßt uns sicher ruhn.

dir darnieder; Die ohnmacht, und schützt uns hier, Und wie du selber weißt, Um­giebt noch meine glieder. Sach mich zum zeugen dei­ner kraft, Die aus dem tode leben schafft.

7. D! zund in mir den glauben an, Der sich auf dich verlasse. Ist etwas, das ich fürchten kann, Wenn ich dich, herr, umfasse? Nun, gott, ich traue deiner kraft, Die alles kann und alles schafft. Mel. Lobt Gott, ihr Christen. ich preis' ich, 21. Dich herr, mit herz und mund: Denn dir gebüh­ret preis! Froh mach ich meinen brüdern fund, Was ich von dir nur weiß.

2. Ich weiß, gott, groß von macht und rath, Daß du die quelle bist, Woraus uns allen früh und spat, Viel heil und gutes fließt.

4. Wer hat das schöne himmelszelt Hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser feld Mit thau und re­gen nett?

heiligkeit Gottes.

Mel. Freu dich sehr, o meine fecle.

3. Was sind wir doch?

Sott was haben wir, Wenn du 22. G ott, vor dessen

nicht segen giebst? Kommt uns nicht alles bloß von dir, Der du die menschen liebst?

angesichte Nur ein reiner wandel gilt! Ewges licht, aus dessen lichte Stets die reinste klarheit quillt! Dei­nes namens heiligkeit Werde stets von uns gescheut; Laß sie uns doch kräftig dringen, Nach der heiligung zu ringen.

2. Heilig ist dein ganzes wesen! Und kein boses ist an dir, Ewig bist du so gewe­sen, Und so bleibst du für und für. Was dein wille wählt und thut, Ist unsiráf­lich, recht und gut, Und mit deines armes stårke Wirkst du stets vollkommne werke.

5. Wer ists, der uns ge­deihen läßt? Wer hält mit seiner hand Den edlen güld­nen frieden fest In unserm vaterland?

7. Du nåhrest uns von jahr zu jahr, Bleibst immer fromm und treu, Und stehsi uns, wenn wir in gefahr Gerathen, treulich bey.

8. Du füllst des lebens mangel aus Mit dem, was ewig steht; Und führst uns in des himmels haus, Wenn uns die erd entgeht.

6. Allmächtiger, das kommt von dir! Du, du mußt alles thun, Dein schild bedeckt

9. Wohlauf, mein herz, frohlock und sing, Und habe guten muth! Dein gott, der ursprung aller ding, Ist selbst und bleibt dein gut.

10. seele, laß ihn fer­ner thun, Und red ihm nichts darein; So wirst du hier in friede ruhn, Und ewig fröhlich seyn.