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Hannoversches Kirchen-Gesang-Buch : nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche ; auf Sr. Königl. Groß-Britannischen Majestät Allergnäd. Befehl hrsg.
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unsers Errn and Hellandes JEfu Chrift.

du? fie meinet, es sey der gärtner, and spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo bast du ihn hingelegt? so will ich thn hohlen. Spricht JEsus zu ihr: Maria.Da wandte sie sich um, und spricht zu ihm: Rabbuni, das heifs fet, meister. SprichtJEsus zu ihr: Rühre mich nicht an: denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem vater. Geh aber hin zu meinen brüdern, und sage ihnen: ich fahre auf zu meinem vater und zu eurem sater, zu meinem GOtt und zu eu rem GOtt. Maria Magdalena kömmt und verkündigt den jün­gern, die mit ihm gewesen waren, die da leide trugen und weineten: Ich habe den HErrn gesehen, und folches hat er zu mir gesagt. Und diefelbigen, da sie höreten, daß er lebete und wäre ihr erschienen, glaubeten sie nicht.

Gleich nach dieser ersten erschei­nung des HErrn JEfu geschahe Die zweyte den übrigen weibern, als sie auf dem wege waren, um die verkündigung der engel den Jüngern anzuzeigen. Zu welcher seit auch die hûter des grabes den bohenpriestern von demienigen, was geschehen war, nachricht brin: gen; aber von selbigen durch befte chung zur verfälschung der wahr­beit verleitet werden.

Siehe die Vorlesung am er. ften Oster- Tage.

JEfus offenbarete sich hierauf noch an dem tage feiner auferste bung den zween jüngern die nach Emmaus giengen.

Nach dem Evangelio bes 2ten Oftei Tages; wo jugleich bie nach I Cor. 15, 5.5. bem Perro besonders geschehene Erscheinung erwehnet wird. und am abend desselbigen tages feinen verfammleten jéngern,

Siebe ben ersten Theil des engelii am ersten Sonn.

XOS

tage nach Ostern, vergl. mit Marc. 16, 14. Luc. 24, 36/49. denen er acht tage darauf, im Beyseyn des Thomas zum andern mahle erscheinet.

Siehe den andern Theil des Evangelii am ersten Sons tage nach Ostern.

Darnach offenbarete sich JEfus abermahls den jüngern an dem meer bey Tiberias. Er offenbarete sich aber also: Es waren bey eins ander Simon Petrus und Thos mas, der da heisfet#willing, und Nathanael von Cana in Galiläa, und die söhne Zebedai und andere ween seiner jünger. Spricht Gis mon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprachen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie giengen hinaus, und traten in das schiff alsobald, und in derselbigen nacht fiengen sie nichts. Da es aber test morgen war, stund JEsus am ufer, aber die jünger wußtens nicht, daß es JEfus war. Spricht JEfus zu ihnen: Kinder, habt ihe nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihs nen: Werfet das net jur rechten des schiffs, so werdet ihr finden. Da wurfen sie, und konntens nicht mehr siehen vor der menge der fische. Da spricht der jünger, wels chen JEsus lieb hatte, zu Petro: Es ist der HErr. Da Simon Pes trus hörete, daß es der HErr war, gurtete er das Hemd um sich,( deras er war nacket) und warf sich ins meer. Die andern jünger aber fas men auf dem schiffe,( denn sie was ren nicht fern vom lande, sondern ben zwey hundert ellen) und zogen das nes mit den fischen. Als sie nun austraten auf das land, sahen sie koblen gelegt, und fisbe darauf, und brot.Spricht Jefusu ibnen: Bringet her von den fischen, die ihs jest gefangen habt. Simon Pe trus flieg bincin, und zog das neg

aufs