104 Die Geschichte von der Enferstehung und Himmelfahrt
Ihnen: Da habet ihr die hüter, gehet hin, und verwahret es, wie ihr wisset. Sie giengen hin, und verwahreten das grab mit hätern, und versiegelten den stein.
6. Abtheilung. Die Auferstehung und Him
melfahrt JEsu. Sur Ersparung des Raums ist das in Denen Evangelien und Vorlesungen hievon enthaltene nur dem Inhalt nad) angefübret; das übrige aber in harmonischer Ordnung ausführlich beygefüget worden.
Unterdessen gieng Petrus und der andere jünger auf die von der Mariaagdalena erhaltene nachs richt hinaus, und kamen zum gras be. Es liefen aber die zween mit einander, und der andere jünger lief zuvor, schneller denn Petrus, und kam zuerst zum grabe. Gucket hinein, und siehet die leinen ges leget, er gieng aber nicht hinein. Da kam Šimon Petrus ihm nach, und gieng hinein in das grab, und fiehet die leinen gelegt, und das um das
nannten gottseligen meiber, haupt gebunden war, nicht bey die and etliche mit ihnen, an dem erleinen gelegt, sondern beyseits eins Ken fabbather( d. i. wochentage) gewickelt an einen besondern ort s mit dem anbruch des tages sich und es nahm ihn wunder, wie das nach dem grabe JEsu begaben, um sugienge. Da gieng auch der andes ihn mit den zubereiteten specerey- re jünger hinein, dex am ersten zum
en zu falben: wird noch vor ihrer ankunft das grab JEfu, bey seiner auferstehung, unter einem erdbe ben, durch einen engel, zur groffen bestürzung der bûter eröffnet.
grabe kam, und fahe und glaubete es. Denn sie wußten die schrift noch nicht, daß er von den todten aufers stehen müßte. Da giengen die jüns ger wieder zusammen.
Siehe das Evangelium und die vormittägige Vorlesing
am ersten Oster- Tage, ver- ther, erschien er am ersten der Mas glichen mit Luc. 24, 1, Unter ihnen kommtMariaMag Dalena ju dem grabe, und siehet, daß der stein vom grabe hinweg mar. Da läuft sie, kommt zu Si mon Petro und zu dem andern Jünger, welchen Jesus lieb hatte, and spricht zu ihnen: Sie haben den HErrn weggenommen aus dem grabe, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
ria Magdalena, von welcher er sieben teufel ausgetrieben hatte. Diese Maria nemlich( die Petro und dem andern jünger gefolget und bey deren weggehen zurück ges blieben war) stund vor dem grabe, und weinete drauffen. Als sie nun weinete, guckte sie in das grab, und siehet zween engel in weisſen Eleidern sigen, einen zum haupten, und den andern zum füffen, da sie Auch die übrigen weiber sehen den leichnam JEfu hingelegt hats den flein abgewalget, und geben ten, und dieselbigen sprachen zu hinein in das grab, wo sie den leib ihr: Weib, was weinest du? Sie Jesu nicht finden; aber zu verspricht zu ihnen: Sie haben meis fchiedenen mahlen durch engel die nenHErrn weggenommen, und ich versicherung feiner auferstehung und den auftrag erhalten, solche feinen jüngern ju verkündigen.
weiß nicht, wo sie ihn hingelegt has ben. Und als sie das sagte, wandte sie sich zurück, und siehet Jesam stehen, und weiß nicht, daß es Jes sus ift. Opricht Jefus zu ihr: Weib, was weines but wen sucher du T
Siehe das Evangelium und die Vorlesung, bes ersten Ofter- Tages, verglichen mit Euc. 24, 2, bis 11.
JEfus aber, da er auferstanden war, früh am ersten tage der fabbas


