106 Die Geschichte von der Auferstehung und Himmelfahrt ze:
aufs land voll grosser fische, hun 1 an seiner brust am abend- effen ges dert und drey und funfzig. Und| legen war und gesagt hatte: HErr, wiewol ihrer so viel waren, zuriß wer ists, der dich verrath? Da Pes Doch das neg nicht. SprichtJEsus trus diesen sahe, spricht er zu JE zu ihnen: Sommt und haltet das su: HErr, was soll aber dieser? mahl. Niemand aber unter den JEsus spricht zu ihm: So ich will, jüngern durfte ihn fragen, wer bist daß er bleibe, bis ich komme, was du? denn sie wußtens, daß es der gehet es dich an? folge du mir HErr war. Da kommt JEfus, und nach. Da gieng eine rede aus uns nimmt das brot, und giebts ihnen, ter den brüdern: Dieser jünger desselbigen gleichen auch die fifche. ftirbt nicht. Und JEsus sprach Das ist nun das dritte mall, daß nicht zu ihm: Er stirbt nicht sons JEfus offenbaret ist feinen iún- dern, so ich will, daß er bleibe, bis gern, nachdem er von den todten ich komme, was gehet es dich an? auferstanden ist. Nachdem sie nun Dies ist der jünger, der von diesen das mahl gehalten hatten; spricht dingen zeuget, und hat dies gez JEsus zu Simon Petro: Simon schrieben. Und wir wissen, daß Johanna, haft du mich lieber, denn j fein seugniß wahrhaftig ist.
mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, HErr, du weisfest, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine lämmer. Spricht er zum andern mahl zu ihm: Simon Johanna, hoft du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, HErr, du weisfest, daß ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine schafe. Spricht er zum dritten mahl zu ihm: Simon Johanna, hast du mich lieb? Petrus ward traurig, daß er zum dritten mahl zu ihm sagte, hast du mich lieb, und sprach zu ihm: HErr, du weißfest alle dinge, du weisfest, daß ich dich lieb habe. Spricht JEfus su ihm: Weide meine schafe. Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Dadu junger wareft, gürtetest du dich selbst, und wandeltest, wo du hin wolltest. Wenn du aber alt wirst, wirst du deine hände aus ftrecken, und ein ander wird dich g.cten, und führen, wo du nicht hin willst. Das sagte er aber zu deuten, mit welchem tode er GOtt preifen würde. Da er aber das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach. Petrus aber wandte sich um, und sahe den jünger folgen, welchenJEsus lieb hatte, der auch
Hierauf erfolgete die offenbas rung des erlöfers auf einem berge in Galilda.
Nach der Vorlesung am ren Ofter Tage, vergl. mit dem Evang. am Himmelf.Tage. Wohin auch wahrscheinlich die nach 1 Cor. 15, v. 6. mehr denn fünfhundert brüdern wiederfah rene Erscheinung gehöret.
Nach selbiger ist er gesehen wors den von Jacobo; Darnach von allen Aposteln,
Siehe die Epistel am 1xten Sonnt. nach Trinitat. ben seiner Himmelfahrt.
Er führete jie nemlich hinaus bis gen Bethania, und hub die hände aufund segnete sie. Und es geschah, da er sie fegnete, schied er von ih nen, und fuhr gen himmel. Sie aber beteten ihn an, und kehreten wies der gen Jerusalem mitgroffer freude. Und waren allewege im tempel, preiseten und lobeten GOtt. Siehe auch das Evangelium und die Epistel am Himmel fahrts- Tage.
Und in Ansebung der dem Paulo nachder vorbin angezogenen Epistel geschebenen fehr merkwürdigen Offenba= rung, Apost. Gesch. Cap. 9.
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