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Hannoversches Kirchen-Gesang-Buch : nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche ; auf Sr. Königl. Groß-Britannischen Majestät Allergnäd. Befehl hrsg.
Entstehung
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für die mannigfaltige Wolthaten GOttes.

Dich, o vater! preise. Du thust auf deine milde hand, und fåt: tigst alles in dem land Mit luft und wolgefallen.

9. Groß ist der HERR, und ganz gerecht In allen seinen we gen; Drum segnet er auch das geschlecht, Das geht auf seinen stegen. Und wie er heilig ist und rein; So lieber er auch die allein, Die heilig vor ihm wandeln.

10. Der HErr ist allen denen nah, Die flehend vor ihn treten. Er ist bey allen denen da, Die ihn mit ernst anbeten. Der frommen fchreien GOtt erhört, Und ihrer bitte sie gewährt; Er läßt sie hülfe finden.

11. Der HErr in gnaden die bewahrt, Die ihn von herzen lie: ben; und tilget aus die böse art, Die fromme leut betrüben. Mein mund foll fiets, nach seinem wort, 6. Vom himmel er der mens Auch alles fleisch wird immerfortschen- kind Vornehmen schaut auf Des HErren namen loben.

erden: Er kennt sie all, so viel ihr'* sind, und sieht, ob sie klug werden. Er merkt auf alle ihre werk, Und kann durch seine gnad und stårt Ihr'r aller herzent lenken.

7. Des idniges gewalt nichts schafft; Eie muß gar bald verges hen. Den riesen hilft nicht feine Fraft, Sie kan auch nicht bestehen. Bringt gleich der feind viel roff zu feld; So ist doch GOtt der rechs te held, Der für die seinen streitet.

8. Des HErren aug' nimmt die in acht, Die sich ihm fest ergeben, und freyes willens tag und nacht Ihn fürchten, weil sie leben: Er fpeifet sie in hungers- noht, Und rettet ihre feel vom tod, Dieweil sie ihm vertrauen.

* 9. GOtt, unser schug! ju dir allein Steht unser ganz gemühte: Gedenk, daß wir dein erba seyn, und uns hinfort behüte, Durch deine grosse gütigkeit, Für pes, fries, theurung, noht unt

* 12. GOtt vater, fohn und Beilger geist, Ohn anfang und ohn ende! Der du viel gutes mir er­weift Durch allmacht deiner bånde! Sey von mir izt und alles seit, Von nun an bis in ewigkeit, Gelobet und gepreiset.

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3. Des HErrn wort hat das firmament Des himmels selbft erbauet: Der geist seins mundes hat vollendt All heer, so man dran schauet. Er faßt das wasser in dem meer, Als obs im schlauch beys fammen war: Die tiefe liegt vers borgen.

4. In aller welt muß iedermann Vor unserm GOTT sich scheuen: Was auf der erde wohnen kann Erschrickt vor seinem drauen; Weil, was er redt, sofort ergeht, Was er gebeut, alsbald da steht Durch allmacht seiner hånde.

<. Der heiden raht macht Gott zunicht, und wendet ihr' gedans ken: DeshErren raht wird ausges richt't, Und bleibet ohne wanken. Die sind wol selig, die GOtt liebt, und denen er die gnade giebt, Sein erb' und volk zu werden.

Mel. Nun freut euch liebe chrift.

Greut euch des HErren

23.8 allzumahl, Ihr from

men! ihn zu preisen. Rühmt, ihr gerechten! ihn mit schall und aus erlefnen weisen. Laßt klingen pfalter, fåitent- spiel; Auf harfen macht der freuden viel, Dem groß fen GOtt zu ehren.

2. Wahrhaftig ist des HErren wort, Er hat es nie gebrochen; Es bleibet ist und immerfort, Was er einmahl versprochen. Gerichte und gerechtigkeit Beschügt und liebt er iederzeit, und alle, die Drob balten.