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Hannoversches Kirchen-Gesang-Buch : nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche ; auf Sr. Königl. Groß-Britannischen Majestät Allergnäd. Befehl hrsg.
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Lob Gefänge und zwar

bab, Und bis ich scheid von hinnen| freudigem gemüht In meinem ab, Des HErren lob mit meinem mund Ausbreiten stets von her jens- grund. Halleluja.

ganzen leben, GOtt! alle tage preifen dich, und deinen namen ewiglich Vor iedermann erhöhen.

2. Sehr groß und löblich HErr! du bist; Innöhten kannst du rahten. Dein grösse unauss sprechlich ist. Es werden deine thas ten Gepreiser noch von kindess Eind: Weil man sie allenthalben findtBoll stärke, gut und weisheit.

3. Ich will dein lob mit meinem mund, Nun und zu allen zeiten, Auch inniglich von herzens- grund vermehren und ausbreiten. Ich will von deiner ehr und pracht, Von deiner grossen wunders macht, Go lang ich lebe, reden.

4. Du bist voll gnade, lieb und treu, Der frommen zu verschonen: und gleichwol auch gerecht das bey, Die bösen abzulohnen. Der HErr ist voll barmherzigkeit, Ges duldig, gütig allezeit, Wenn man ihm recht vertrauet.

5. Er ist auch gnädig jedermann und hilfet gern den armen; Nimmt aller seiner werk sich an Durch våterlich erbarmen. Durch seine allmacht er erhält, Was hier in dieser ganzen welt Sich regt, bewegt und lebet.

6. HErr! deine werke und ges walt Soll hie bey uns auf erden Den menschen kindern mannigs falt Bekannt gemachet werden. Dein reich, Gottlist ein ewig reich, Und deiner herrschaft ist nichts gleich: Sie bleibet izt und ewig.

7. Der HErr verstößt die füns der nicht, Wenn sie den fall beklas gen, Es werden von ihm aufges richt't, Die nieder seyn geschlas gen. In keiner noht er die vers laßt, Die sich an ihn ergeben fest, Und hülfe ben ihm suchen.

3. Verlaßt euch doch auf fürsten nicht, Seht nicht auf sie eur zu versicht; Weil sie nichts mehr als menschen sind, Bey welchen man nicht hülfe findt. Hallel.

4. Der mensch ist ia nur erd und thou, Hie muß er auch gar bald davon: Da liegen denn zu einem mahl Im staube seine anschlåg all. Halleluia.

<. Wol dem hingegen, der sich feft Auf seinen HErrn und GOtt verläßt; Deß hülfe der GOtt Ja cob ist, Deit er anruft zu aller frist. Halleluja.

6. Er hat ia himmel, erd und meer Gemacht mit allem ihrem beer. Wer nur auf ihn verläffet fich, Dem halt er glauben ewig­lich. Halleluia.

7. Er hilfet denen, so gewalt Und unrecht leiden mannigfalt. Er speist die hungrigen mit brot, Und wendet der gefangnen noht. Halleluia.

8. Der HErr macht fehend blinde leut, Er liebt und schüßt gerechtigkeit. Was niedrig ist und bey der erd, Das richt't er auf, und macht es wehrt. Hallel.

9. Die fremdlinge durch seine gut, Die wäisen gleichfals er be hüt't, Die witwen er im trauer Band Errettet von gottloser hand. Halleluia.

10. Go führt der HErr sein reich allhier, und bleibet könig für und für: Drum jedermann fein lob erkling', Und frölich hal teluja fing'. Halleluia.

Mel. Nun freut eurch liebe zc. 22.Mein Gott und könig! deine gut Will ich

* 8. HErr! aller augen warten dein: Du giebest ihnen speise Zu mit lob erhebeu; Ich will ausrechter jeit, daß insgemein Man

Dich,