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Hannoversches Kirchen-Gesang-Buch : nebst einem Anhange neuer Gesänge und einem Gebetbuche ; auf Sr. Königl. Groß-Britannischen Majestät Allergnäd. Befehl hrsg.
Entstehung
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für die mannigfaltige Wolthaten GOttes. Jezund und nach der seit, Des 9. Für falschheit dich stets bute, HErren nam'n erhöhen In lieb Bewahre mund und zung. Bes und einigkeit. Als ich den HErrenschmiß nicht dein gemühte Mit bat, Antwortet er in gnaden, Und trug und lästerung. Von niemand wandte furcht und schaden; Er übels sag. Was bds ist, mußt du schickte hülf und raht. haffen, Was gut, zu thun nicht lass sen. Such fried, und jag ihm nach.

3. Die auf den HErren schauen Und seine wunder- hand, Dersel ben ihr vertrauen Wird nimmers mehr zu schand. Wenn der elende schreit, Will ihm GOtt sein bes gehren Ganz williglich gewähren; Er hilft zur rechten zeit.

10.Des HErren augen sehen Auf die gerechten sehr. Sein ohr erhört ihr flehen, Daß er sie hülf gewähr. Sein antlig steht dahin, Daß des rer name werde Vertilget von der erde, Die gottlos sind vom sinn.

4. GOtt hat befehl gegeben, Daß seiner engel macht, In diesem ganzen leben, Sich lagre tag und nacht Um solche leut allhier, Die im gesen sich üben, Ihn fürchten und ihn lieben Aufrichtig für und für.

5. Kommt her, kommt, seht und schmecket, Wie GOtt so freundlich fey. In noht der nicht lang stecket, Der glaubt und hofft dabey Auf diesen starken schuß. Wol dem, der darauf bauet, und seinem worte trauet, Der hat es grossen nug.

6. Ihr seine heilge! hdret Des allerhöchsten raht: Wo ihr ihn also ehret, Wie er befohlen hat; So habt ihr keine noht: Weil der nie mangel leidet, Der sünd und Schande meidet, Und allzeit fürch­tet GOtt.

7. Die reiche darben müffen, Der geiz auch immer klagt, Darzu ein bos gewissen Inwendig frißt und nagt. Wer GOttes willen thut, Wird alle hülf empfinden, und keinen mangel finden An irgend einem gut.

II. Wenn der gerechte schreiet s So hört es GOtt alsbald, und rettung ihm verleihet In noht, fo mannigfalt. Er ist denselben nah, Die sonsten ganz verzagen, Von herzen sind zerschlagen: Bald ist sein' hülfe da.

12. Viel muß der fromme leis den, Das ist des HErren will's Doch wirds verkehrt in freuden: Drum halte dich nur still, und traue GOtt allein, Der kann auch die gebeine Bewahren groß und Eleine; Keins muß zerbrochen seyn.

13. Den wird das unglück fäls len, Der den gerechten preßt, Das ist der weg zur höllen; Die sein'gen GOtt nicht läßt. Er nimmt in seine huld, Die halten feine rechte, und sind ihm treue knechte, S sind sie ohne schuld.

* 14. HErr! gib, daß ich dein ehre Ja all mein lebelang Von herzens- grunde mehre, Dir fage Lob und dank. O vater, sohn und geist! Der du aus lauter gnaden Abwendest noht und schaden, Sep immerdar gepreist.

8. Ihr kinder! last euch lehren Die furcht des HErren rein.

Mel. Erschienen ist der herrlich 28,

Kommt her, ihr sollt sie hören; 21. meine feel! des Hers ren preis Vermehre Kommt alle insgemein. Wer gute stets mit allem fleiß. Durch psals tag begehrt, Der mag mich darummen und durch lob- gefang Erhebe fragen, Ich will ihm treulich fa- GOtt dein lebelang. Halleluja. gen, Was GOttes wort bewährt; 2. Ich will, so lang ich odem bab