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Lod Gefänge und zwar
und huld, Vergiebt uns guadig, Der schwache mund! du lehrst alle schuld, und hilft uns über ihn deinen preis, Daß er den feind winden. iu widerlegen weiß.
3. Wenn ich bey mir den hims mels- bau betrachte, Dein meisters werk, das schöne licht ben nachte, Den mondenschein, die sternen auch dabey, Die deine hand ges seget nach der reih;
4. So fang ich an: wie daß du so bedenkest Den sterblichen! wer ist es, dem du schenkest So reiches gut? was sag ich doch das von, Daß deine treu besucht des menschen sohn?
s. Er giebt uns seinen guten geist, Verneuert das gemühte, Daß wir vollbringen, was er heißt, Und trauen seiner güte. Er bilft uns hie mit guad und heil, Verheißt uns auch ein herrlich theil Von seinen ewgen schaßen.
6. Nach unfrer ungerechtigkeit Hat er uns nicht vergolten, Gon dern erzeigt barmherzigkeit, Da wir verderben sollten. Er ist mit guad und freundlichkeit Densel ben immerfort bereit, Die ihn von herzen lieben.
* 7. Was GOtt nun angefangen hat, Das woll er auch vollen den. Wir geben uns ganz seiner gnad, Opfern uns feinen händen, Und thun darneben unsern fleiß, Hoffend, er werd zu seinem preis All unsern wandel wenden.
* 8. O vater! steh uns gnädig ben, Weil wir sind im elende, Daß unser thun aufrichtig sen, und nehm ein selig ende. Leucht uns mit deinem hellen wort, Daß uns an diesem dunkeln ort Kein fals Scher schein verblende.
9. D GOtt! nimm air den preis und dank, Den wir voll andacht singen: Und Laß dein wort mit freyem llang Durch unsre herzen dringen. hilf! daß wir mit deis ner kraft Durch eine gute ritters fcbaft Die lebens- cron erringen.
5. Zwar hast du ihn ein wenig hier auf erden, Als ergel sind, geringer lassen werden: Jedens noch auch mit herrlichkeit bes dacht, mit majestät gecrönt und groß gemacht;
2. Der kinder mund, die an den brüften liegen, Redt schon von dir, obu reden, in den wiegen,
6. Weil alle ding ihm unters than seyn müssen: Du legest ihm dahin zu seinen füffen Was deine hand erschaffen und gethan, Was odem hat, und sich regt um und alt:
7. Der rinder schaar, der schaafe grosse heerden, und alles vieh, das nimmer zahm will werden, Der vögel heer, so in den lüften schwebt, Der fische zahl, die in dem waffer lebt.
8. HErr unser GOtt, beherrs fcher aller herren! Wie herrlich ist dein name weit und ferren! Bie wird sein glan; so prachtig vorgestellt, Und strecket sich durch diese ganze welt!
Rel. Mein herz und feel den zc. Err unser GOtt, be
mel. Von GOtt will ich nicht 26.
19.Sherrscher aller herren!
Wie herrlich ist dein name weit 20.Ich will zu aller funde
and ferren! Wie scheinet er der ganzen welt herfür! Wie strecket fich im himmel deine sier!
Erheben GOttes preis Mit Herzen und mit munde, Auf sein wort und geheiß. Ich will des HErrent lob Ausbreiten und vers mehren, Daß es die armen hören, und sich erfreuen drob.
2. Laßt uns bepsammen fießen Jesund


