für die mannigfaltige Woltheten GOttes:
beinen namen, Durch JEsum Chriftum, amen.
el. Nun laßt uns GOtt dem sc. un laßt uns GOttes 17. güte uns führen zu gemühte; Laßt uns des vaters fegen und liebe recht erwegen.
2. Eh wir ans licht geseket, Hat er uns hoch geschäket, und fchon, aus liebes- trieben, Jns les bens buch geschrieben.
3. Als wir noch ohn bewegen Und ohne kraft gelegen, Ohn menfchen- hulf und sorgen, Der muts ter selbst verborgen:
er hat uns erquicket, Da wir die
welt
is. Wenn wir nur dieses haben, So werden uns die gaben, Der wir zu diesem leben Bedürfen, wol gegebent.
4. Hat er uns glieder, leben 16. Der himmel sammt der ers Und unterhalt gegeben, und wunden muß eh zunichte werden: Eh Derbarer weise Versorgt mit trant du GOtt! die kannst lassen, Die und speise. dich im glauben faffen.
5. Sein' hand, die uns bereitet, Hat uns ans licht geleitet: Und
6. Er hat uns aufgenommen Hier in die zahl der frommen, Gemacht zu seinen erben, Daß wir nicht ewig sterben.
7. Er giebt uns zu erkennen Sein wort, daß wir ihn nennen Den gütigen ernehrer, und freundlichen bescherer.
8. Er hat für unser Leben Sein sigen kind gegeben: Er ließ es gar, als bürgen, Für uns am creuz erwürgen.
9. Dis lasset uns bedenken, Wenn uns die sorgen Franken, Daß der aufs höchste liebet, Der feinen sohn hergiebet.
10. Er kann uns nichts abschlagen, Wenn wir ihm gläubig kla gen, Was wir vonnöhten haben An feel- und Leibes- gaben:
9
12. Sollt der, so diese beget Und ihrer fleissig pfleget, uns, feine himmels- erben, Verlassen und verderben?
II. Wie vogel in den luften, Und thiere in den klüften, Ja blumen an den wegen Uns dis Beraugen legen.
13. O vater! diefe liebe Las uns, aus heilgem triebe, Doch allezeit betrachten, und nicht ges ringe achten.
14. Verleih uns und beschere uns, vater! dir zur ehre, Daß wir dir recht vertrauen, Und ganzlich auf dich bauen.
Mel. Nun freut euch liebe zc.
18. slaubig herze! benes deinen HErren: Gedenk, daß er der vater sey, Den du allzeit sollt ehren; Dieweil du keine stund ohn ihn, Mit aller sorg in deinem sinn, Dein leben kannst ernehren.
2. Er ists, der dich von herzen liebt, Viel gutes dir mittheilet, Dir deine missethat vergiebt, Und deine wunden heiler: Dich waps net sum geistlichen krieg, Daß die dein feind nicht oben lieg, Noch deine Hoffnung raube.
3. Er ist barmherzig und sehr gut Den armen und elenden, Die sich von allem übermuht Zu seis ner wahrheit wenden: Er nimmt sie als ein vater auf, Und giebt, daß sie den rechten lauf Zur seligs teit vollenden.
4. Wie sich ein batersberg be, zeigt, und guts thut seinen tins dern; Also hat sich auch Gott geneigt Su uns blut- armen füns dern: Er schenkt und gnade, lieb 85


