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no Keine Sittenlehre eines frühern Weisen schwingt sich empor bis zu der Erhabenheit des Gebotes, das selbst gegen Feinde Wohlwollen einschärft und Liebe: denn wer aufhört unser Freund zu sein, hört darum nicht auf, unser Bruder zu sein ,, Liebet, spricht der göttliche Leh
in Christo.
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liebet eure Feinde, segnet, die euch flu
chen, thut wohl denen, die euch hassen!!! Eine schwere Aufgabe; aber wie ldset der sie, der sie gab! Hier leuchtet am Hellsten sein Beispiel uns vor! Mitten unter Todesqualen, die seine Verfolger über ihn brachten, betet er: Vater, vergieb ihnen, sie wissen nicht, was sie tBun! //
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Unser Heiland macht ausdrücklich die Menschenliebe zur Bedingung der Liebe zu Gott. Wer seinen Bruder nicht liebet, den er sichet, - spricht er, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet? Und denen, die Gott lieben, muß alles zum Besten dienen: so redet zu uns ein heiliges Wort, welches im Namen unsers Heilandes und in seinem Geiste zu uns spricht.
Ja, schon hienieden, in allen Widerwärtigkeiten, Verkettungen und Verworrenheiten der irdischen Verhältnisse, die mit mehr oder minder rauhen Berührungen uns anfechten, findet die fromme Seele in der Liebe zu Gott eine sanfte
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