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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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no Keine Sittenlehre eines frühern Weisen schwingt sich empor bis zu der Erhabenheit des Gebotes, das selbst gegen Feinde Wohlwollen einschärft und Liebe: denn wer aufhört unser Freund zu sein, hört darum nicht auf, unser Bruder zu sein ,, Liebet, spricht der göttliche Leh­

in Christo.

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liebet eure Feinde, segnet, die euch flu­

chen, thut wohl denen, die euch hassen!!! Eine schwere Aufgabe; aber wie ldset der sie, der sie gab! Hier leuchtet am Hellsten sein Beispiel uns vor! Mitten unter Todesqualen, die seine Verfolger über ihn brachten, betet er: Vater, vergieb ihnen, sie wissen nicht, was sie tBun! //

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Unser Heiland macht ausdrücklich die Men­schenliebe zur Bedingung der Liebe zu Gott. Wer seinen Bruder nicht liebet, den er sichet, - spricht er, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet? Und denen, die Gott lieben, muß alles zum Besten dienen: so redet zu uns ein heiliges Wort, welches im Namen un­sers Heilandes und in seinem Geiste zu uns spricht.

Ja, schon hienieden, in allen Widerwärtig­keiten, Verkettungen und Verworrenheiten der ir­dischen Verhältnisse, die mit mehr oder minder rauhen Berührungen uns anfechten, findet die fromme Seele in der Liebe zu Gott eine sanfte

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