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zu dem menschlichen Geschlechte, trat er auf, und predigte und übte das Recht, welches vor Gott gilt, die tiefere Gerechtigkeit, die den innersten Menschen ergreift und umfaßt. Er predigte und übte den Glauben, der durch die Liebe thätig ist.
Liebe Gott über alles, und deinen Nebenmenschen, wie dich selbst; //- so lehret, ſo ge= bietet uns sein heiliges Wort; das ist die Liebe, die dem Freunde treu ist, dem Feinde vergiebt und ihm wohlthut, wo sie es vermag; immer bereit zur Versöhnung.Ehe du deine Gabe auf dem Altare opferst, spricht unser Heiland,- ,, gehe zuvor hin, und versöhne dich mit deinem Bruder!!! Diese heilige Lehre wiederholt er in den Worten: ,, Vergebet, so wird euch vergeben; mit dem Maaße, wie ihr messet, wird euch wieder gemessen werden.!!
Immer dringt unser göttlicher Meister auf allgemeine Menschenliebe, auf unbedingtes Wohlwollen, auf Versöhnlichkeit, auf Milde und Nachsicht in der Beurtheilung unserer Nebenmenschen. ,, Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet!!!
ruft er denen zu, die mit schneidendem Urtheile, muthwilligen Spott, auch wohl gar mit heimlichen, verläumderischen Andeutungen oder of fenbaren Angriffen, den guten Ruf ihrer Nebenmenschen verlegen.


