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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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göttlichen Dingen über die Welt hin verbreitet. In dem Gebiete der Sitten herrschte die schnd­deste, ungebundenste Selbstsucht, die an nichts Höheres glaubt, an keine andre Glückseligkeit, als die sie mit den Sinnen zu erreichen und zu er­fassen vermag. Der Glaube, der in der Liebe thätig ist, war von der Erde verschwunden. Die unwürdigsten Vorstellungen von einem höchsten We­sen beförderten das Unrecht und das Verbrechen. Man beging die Missethat; und Blutversöhnun­gen durch Opfer der vermeintlich zürnenden Gottheit dargebracht mußten die Stelle der Buße und der Lebensbesserung vertreten. So lastete auf der armen Menschheit Verderben und Elend. Einzelne tugendhafte Männer drangen mit ihrer Weisheit, mit ihren Rettungsversuchen nicht durch; ein verkehrtes, verderbtes Pricsterthum nahm die Täuschung, welche den Pflegern des selben Vortheile gewährte, in Schuß, und jene edlen Männer wurden- obwohl nicht ganz frucht­Opfer ihres würdigen Strebens, indem wenigstens Aufregungen eines höhern Bedürfnisses zur Folge hatte: sie waren, wie Jo­hannes, die Vorläufer eines Heilandes der Welt. Da endlich, als nun die Zeit der Vorbereitung erfüllet war, erschien Christus! Ausgerüstet

mit der Kraft Gottes, mit einer unendlichen Liebe

lose-

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solches

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