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ben betrachtet; und dies neue Leben da keine neue Erschaffung mit uns vorgeht- kann nichts andres sein, als eine Fortsegung des Lebens, welches wir diesseits des Grabes geführt haben; eine Fortsegung, die mit erhöhten und geübteren Kräften ihre Fortschritte, mit helleren, geschärfteren Blicken ihre Ansichten und Betrachtungen beginnt: alles dieses aber nur nach dem Maaße der Gewöhnungen und Fertigkeiten, welche die Seele in dem irdischen Dasein erwarb; Gewöhnungen in der Fähigkeit, würdig zu genießen, Fähigkeiten in der Kraft, würdig zu handeln; beides nämlich, wie es das Gesetz in unserm Bufent,- das Gewissen, uns vorschreibt. Welch ein mächtiger Antrieb, nach Vervollkommnung zu streben, liegt in diesem Gedanken, welche Aufforderung läßt er an uns ergehen, mehr und mehr unsre Schwächen abzulegen, die uns zur Trågheit im Guten hinabziehen, immer mehr uns loszumachen von den Fehlern, die unserer Veredlung, unserm Besserwerden Abbruch thun, und uns immer freier zu ringen von der Macht und Herrschaft des Irdischen, in so fern es in uns unedle Leidenschaften erweckt, und uns dem hdheren, reineren Dasein abwendig macht!
Der Tod kann nichts Furchtbares für den haben, der dies Leben als eine Vorschule betrach11*
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