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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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Betrachtungen über Leben und Tod zur Besiegung der Todesfurcht.

ten.

Das Leben führt zum Tode, der Tod füh­ret zum Leben: so heißt das Gesetz, welches durch die unendliche Wesenreihe der Schöpfung waltet. Jedes Dasein geht eine Stufenfolge von Zustän­den durch, von denen der eine immer die Vor­bereitungsstufe des andern ist. So verhält es sich in der sichtbaren Außenwelt, die uns um­giebt, so in der unsichtbaren, die unser innerstes Wesen ausmacht, das ist: im Reiche der Sit­Der Mensch durchwandert mehrere Stu­fen des Alters; auf jeder dieser Stufen wird es in verschiedener Rücksicht anders mit ihm; ob er gleich im Grunde in seinem Bewußtſein, unter Begleitung der Erinnerung und der Hoffnung, immer derselbe bleibt. So geht es, bis er an ein Ziel gelangt, wo eine größere Verwandlung, ein Lebensabschnitt von höherer Bedeutung, ihm bevorsteht: es ist das Ziel, welches die irdische Laufbahn beschließt der Tod. Daher ist es Pflicht, unsere Ansichten über diese legte wichtige Verwandlung unsers irdischen Seins zu berich­tigen.

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Der Tod kann nichts Furchtbares für den haben, der ihn als den Führer in ein neues Le­