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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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züge, die vor andern Geschöpfen dem Menschen zu Theil wurde; sie ist es, die zum Haupt in der Schöpfung und zum Herrn seines eignen Wil­lens ihn einsetzt. Die ungeregelte Leidenschaft ist ihre Feindin, ihr Leitstern ist die Vernunft; dieser leuchtende Funken, der aus der Lichtfülle der Gottheit herab in das Menschenleben sich senkte! Wie hoch, wie nahe jener Natur der höhern Geister hat Gott den Menschen gestellt, indem er ihm das große, aber gefährliche Ge­schenk der Freiheit anvertraute. So stchen

wir da in dem erhebenden Gefühl unserer Frei­heit, und blicken mit selbstthätigem Geiste umher in die weite Natur; welch ein reiches Gebiet der Erkenntniß thut sich auf! welche beseligende An­schauungen der Herrlichkeit Gottes drången sich an unsern Geist! Aus den tiefen Quellen sinn­licher und geistiger Freuden um uns her sollen wir schöpfen für uns und für Andere. Was wir für Andere thun, fließet auf uns zurück in einer belohnenden innern Ruhe, in einem süßen Bewußtsein.

teſt:

So höre denn, redliche Seele, die du be­,, Vater, dein Wille geschehe!!! höre das Wort des Herrn, welches die Natur dir verkündet, horch auf die Stimme deines Her­zens, und vernimm endlich eine Stimme vom

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