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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
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Himmel! Von dem Himmel herab brachte Christus Worte des Heils, Worte des ewigen Lebens. Alle sollen selig werden; verloren gehen Keiner, der an ihn glaubet, seinem Worte ver­traut. Sein Wort ist die Wahrheit; es erldset uns, es rufet uns zurück von Wahn, von Tau­schung und Sünde; es weiset lebendig und ein­dringend uns hin auf den Weg, der zur Glück­seligkeit führt, einer Glückseligkeit, die im Reiche der Vergånglichkeit beginnt; ihr Ziel aber ruhet heilig in einem unvergänglichen seligen Leben. An Alle ergehet die Stimme seines Wortes, selbst an die Heiden, wie er die Irrenden nennt, die noch im Dunkeln wandeln, und nicht erleuchtet sind vom Lichte seiner Wahrheit. ,, Gehet hin, und lehret alle Heiden!" dies ist der Auftrag, den er seinen Jüngern giebt. ,, In allerlei Volk, wer recht thut, der ist Gott angenehm;" sagt ein würdiger Schüler dieses größten Lehrers der Menschheit. Wer recht thut, welches Vol­kes, welches Glaubens er sei, wer recht thut, nicht wer blos mit den Lippen spricht: Herr, Herr! gehört zur Kindschaft Gottes, und Gott will, daß Allen geholfen werde. Diese große Verheißung geht durch das ganze Lehrge­bäude des Heilandes, und spricht noch lebendi­ger sich aus in seinem heiligen Leben; sie ist die

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