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reifenden Fülle des Sommers, und endlich in den reichen Gaben des Herbstes; welch ein großes Fest der Wonne und des sinnlichen Entzückens bietet sich dar!- Die Lerche trågt ihr frohes Jubellied zu den Wolken empor; alle Stimmen, wo ein Leben sich bewegt, vereinigen sich zu einem Lobgesange, und preisen den Herrn, der in seinem großen Welthaushalt ein solches Freudenfest seinen Geschöpfen bereitete. Vom Hochbegabten Menschen bis hinab zu dem kleinsten Wurme, der unter dem Grashalme sich birgt: für alle hat eine unendliche Liebe gesorgt, auf daß jedes sein kürzeres oder långeres Dasein, nach seiner Art, fröhlich genieße; Wohlsein suchet und findet jedes lebende Wesen. Selbst an die Einrichtung, die für jegliches Geschöpf zur Erhaltung seines Daseins dient, hat der gütige Vater der Natur ein Wohlgefühl geknüpft, welches nur der Mensch durch Entweihungen, durch Uebermuth und Unmäßigkeit in ein Wehe zu verwandeln die Freiheit hat. Der reich begabte Mensch, dem die Erde, sein vorläufiger Wohnplag, ein Garten Gottes sein sollte, hat die Freiheit, diesen Wohnplaß zu einem irdischen Paradiese anzubauen, oder ihn für sich und für Andere zu einer Wüste zu machen. Diese Freiheit ist die höchste, heiligste der Gaben und Vor


