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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
Entstehung
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der Wahrheit, an welchem so lebendig und hell der Wille des himmlischen Vaters sich ausdrückt!

Monste

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Die Glückseligkeit Aller ist der Zweck seiner erhabenen Weisheit und Macht.- Unbedingtes, allgemeines Wohlwollen, weitumfassende Liebe, die auch den Unfreund nicht zurückstößt, ist das allwaltende Gesetz in dem Reiche Gottes. Be­frage dein innigstes Gefühl, redliche Seele! da finde den sanften Zug der Hinneigung zu einer erleuchteten Seele, zu einem wohlgestimmten Ge­müthe! da finde das weiche Mitleid gegen die dunklere Seele, gegen ein rauheres, minder wohlgestimmtes Gemüth! Beide verkündigen das Gesetz der Liebe, den Willen des himmli­schen Vaters. Ungerührt geht das natürliche Mitleid selbst an dem Unfreunde nicht vorüber, wenn seine Noth das Erbarmen anruft. Aber wenden wir uns an die Natur, um auch hier wieder zu finden das Gesetz der Liebe. Ein gro­ßes Band wechselseitiger, sich einander zuneigen­der Kräfte windet sich hin durch die ganze Schd­pfung. Selbst feindliche Elemente suchen und finden irgendwo in dem großen Ganzen einen Punkt, wo sie, gleichsam ausgeföhnt und zu­ſammenwirkend, dem Geseß, welches die Glück­seligkeit Aller bezweckt, sich unterwerfen. Die Erde in ihrem Frühlingsschmuck, dann in der

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