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Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen / von Elisa von der Recke
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bequeme, wenn er selbst rauhe Stellen berührte; er brachte dennoch mich dem Ziele näher, wel­ches du, weiser Lenker meines Schicksals, mir aufgestellt hast. Was mein sinnliches Wohlsein verkümmerte, mußte mir dazu dienen, mein in­neres Leben zu fördern. D! Dank dir, Ewi­ger, daß du auch in die dunkle Stunde des Menschen das Heil legtest, welches ihm weiter hilft! Ja, Herr! du hast alles wohl gemacht! Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden!

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Wenn wir die Worte: ,, Vater, dein Wille geschehe, die Christus uns beten lehrte, in ih­rer hohen Bedeutung und in ihrer Tiefe ganz erfassen: dann wird es uns klar werden, welche Aufforderung an uns selbst wir in diesen Wor­ten aussprechen; welchem himmlischen Berufe wir uns durch sie weihen, einem Berufe, der uns näher bringt den seligen Geistern im Him­mel: wie durch diese dort im Himmel, also soll durch uns hier auf Erden geschehen der Wille Gottes des Vaters. Und was fordert von

uns dieser höchste, heilige Wille? Die du dies fragst, redliche Seele, merke auf die Ge­fühle deines Herzens! blick hinaus in die dich umgebende Natur! vernimm, was Christus sagt, dieser heilige, über alle Zweifel erhabene Zeuge

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