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wo heller und lebendiger die Tugendfertigkeiten sich in uns entfalten. Das Reich Gottes ist inwendig in uns; aber es foll liebend und thâtig andern Seelen sich mittheilen, die neben uns den Pilgergang des Lebens zu dem Ziele der hdhern Vollkommenheit wandern. So lange
mein Tag währet, sei es denn mein heiliger Beruf, das Reich Gottes nach der mir verliehenen Kraft ausbreiten zu helfen in dem mir zugewiesenen kleinen Raum dieser Erde. Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt, aber dennoch ist es für diese Welt; denn auch sie gehört zu dem Inbegriff, von welchem Christus sagt: ,, in meines Vaters Hause sind viele Wohnungen!!
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Dein Reich komme! lehrt der erhabene Stifter unsers Glaubens uns beten. Klarheit und Licht geht aus dem Leben und aus der Lehre jenes erhabenen Vorbildes aller menschlichen Tugend hervor: und darum besteht das Neich Gottes, welches er verkündete, nicht in einer dumpfen, frömmelnden Leichtgläubigkeit, die den Aberglauben fördert, sondern es besteht in dem hohen, klaren, lebendigen Glauben, der zu frommer Gottgefälligkeit auffordert und die Seele begeistert zu Werken der Liebe, der wohlthätigen, helfenden, aufrichtenden, verzeihenden Liebe, die u keine Ausschließung kennt. Gerechtigkeit, Fried


